Trump schmuggelt sich auf Spaniens Siegerfoto – Infantino reagiert zu spät
Trump auf Siegerfoto: Infantino kann ihn nicht von Bühne bewegen

New York – US-Präsident Donald Trump hat sich bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 nach dem Finale auf dem Siegerfoto des neuen Weltmeisters Spanien verewigt. Bei der Siegerehrung im MetLife Stadium von East Rutherford blieb der 80-Jährige demonstrativ auf dem Podest stehen, nachdem er gemeinsam mit Fifa-Präsident Gianni Infantino Spaniens Kapitän Rodri den goldenen Pokal übergeben hatte. Infantino hatte Mühe, Trump von der Bühne zu bewegen – die skurrile Szene wurde von Kameras festgehalten und verbreitete sich schnell in den sozialen Medien.

Trumps Auftritt beim WM-Finale

Trump war im 104. und letzten Spiel des Turniers zum ersten Mal in einem Stadion aufgetaucht. In seiner Loge saß er zwischen Ehefrau Melania und Infantino. Beim Betreten des Rasens wurde er von Pfiffen begleitet. Nach der Pokalübergabe schaute Trump im Konfettiregen einen Moment lang zu, ehe er mit Infantino die Bühne verließ. Ein Video der Szene zeigt, wie Infantino verzweifelt versucht, Trump zum Gehen zu bewegen, während dieser zunächst stehen bleibt.

Trump will WM „sofort“ wieder in den USA

Am Rande des Finales sagte Trump, er wolle sich „sofort“ für die Austragung einer weiteren WM in den USA bewerben. Er habe eine „tolle Idee“ für Infantino, sagte der US-Präsident im Gespräch mit Fox Sports: „Ich sagte: Du musst zwei Länder auswählen. Kündige uns also beim nächsten Mal wieder an und danach ein weiteres Land. Das wird die Wut und den Schock etwas lindern.“ Angesichts der Zahlen rund um die WM werde er „sofort“ eine weitere Ausrichtung beantragen. „Wir müssen das noch einmal machen, und zwar solange ich noch da bin. Hast du das gehört, Gianni?“, sagte Trump. Die nächste WM findet 2030 in Spanien, Portugal und Marokko statt, 2034 ist Saudi-Arabien Gastgeber.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Trump und Infantino: Eine enge Beziehung

Trump pflegt eine enge Beziehung zu Infantino. Er glaube nicht, „dass es jemals etwas Vergleichbares gegeben hat wie das, was rund um diese Weltmeisterschaft passiert ist“, sagte Trump. „Es war wunderschön. Es war einfach wunderbar anzusehen, und ich gebe Gianni wirklich die Anerkennung dafür.“ Er habe den Fifa-Chef vor der Vergabe dieser Endrunde gewarnt, dass es viele leere Stadien geben könne: „Damit lag ich wohl ziemlich daneben.“

Balogun-Skandal überschattete WM

Auch wenn Trump die Stadien über sechs Wochen gemieden hatte, war er durch den Skandal um die zurückgenommene Sperre für US-Stürmer Folarin Balogun präsent. Er hatte Infantino angerufen und um die Annullierung der Roten Karte gebeten. Die Disziplinarkommission der Fifa setzte die Sperre tatsächlich zur Bewährung aus. Es folgte ein Sturm der Entrüstung; Balogun kam im Achtelfinale gegen Belgien zum Einsatz, doch die USA verloren das Spiel deutlich mit 1:4.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration