US-Präsident Donald Trump ist zum WM-Finale zwischen Argentinien und Spanien im Stadion von East Rutherford eingetroffen, doch bei den ersten Fernseh-Einblendungen war der 80-Jährige kaum zu erkennen. Trump stand auf seinem Platz neben FIFA-Präsident Gianni Infantino, befand sich jedoch hinter einer Glasscheibe, deren Spiegelung aus der TV-Perspektive den klaren Blick auf den Präsidenten verhinderte.
Erster Stadionbesuch bei dieser WM
Es war der erste Stadionbesuch Trumps bei dieser Weltmeisterschaft. Keines der 103 vorherigen Spiele hatte der US-Präsident besucht. Buhrufe oder Pfiffe waren bei den ersten beiden Einblendungen nicht zu vernehmen.
Trump sollte nach dem Finale die WM-Trophäe an den Weltmeister übergeben. Dies hatte er bereits im Vorjahr bei der Club-WM getan.
Trump will WM sofort wieder in die USA holen
Vor dem Finale kündigte Trump beim TV-Sender Fox an, das Turnier „sofort“ wieder in die USA holen zu wollen. „Wir müssen das wiederholen, und zwar, solange ich noch da bin. Hörst du das, Gianni“, sagte der Präsident in Richtung von FIFA-Chef Infantino. Trump hatte bereits zuvor eine erneute Bewerbung seines Landes für eine WM angekündigt.
Die nächsten Weltmeisterschaften sind bereits vergeben: 2030 wird in Spanien, Marokko und Portugal gespielt, anlässlich des 100. Jubiläums zusätzlich je ein Spiel in Argentinien, Paraguay und Uruguay. 2034 ist Saudi-Arabien alleiniger Gastgeber.



