Trump-Clan entdeckt Westbalkan: Milliarden mit LNG und Luxusresorts
Trump-Clan: Milliarden mit LNG und Luxusresorts auf Westbalkan

Aleksandër Trajçe, schwarze Sonnenbrille, blau-weißes Megafon, steht Ende Mai vor dem Umweltministerium in Tirana, der Hauptstadt Albaniens. Der Umweltaktivist demonstriert mit Dutzenden Mitstreitern gegen zwei geplante Luxusresorts an der albanischen Mittelmeerküste. Sie sollen mitten in eines der letzten weitgehend unberührten Ökosysteme Europas gebaut werden und könnten Hunderte Tierarten gefährden.

Milliardenschwere Pläne des Trump-Clans

Hinter den Projekten steckt der Trump-Clan: Die US-Regierung will in Südosteuropa schnelles Geld mit Flüssiggas (LNG) und Luxushotels machen. Neben den Resorts sind auch LNG-Terminals und Pipelines geplant. Die Investitionen belaufen sich auf Milliarden Euro.

Doch es regt sich Widerstand. Umweltschutzorganisationen und lokale Gemeinden protestieren gegen die Vorhaben. Sie befürchten massive Umweltschäden und eine Zerstörung der Natur. „Wir lassen nicht zu, dass unsere Küste für kurzfristige Gewinne geopfert wird“, sagt Trajçe.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Widerstand gegen LNG-Deals

Die Pläne umfassen auch den Bau eines LNG-Terminals in Albanien, das amerikanisches Flüssiggas nach Europa bringen soll. Kritiker bemängeln, dass dies die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verlängere und die Klimaziele gefährde. „Es ist ein Rückschritt für die Energiewende“, so eine Sprecherin von Greenpeace.

Die albanische Regierung hingegen begrüßt die Investitionen. Ministerpräsident Edi Rama sieht darin eine Chance für wirtschaftlichen Aufschwung und Arbeitsplätze. „Wir brauchen ausländische Investitionen, um unser Land voranzubringen“, erklärte er.

Haben sich Kushner und Co. verkalkuliert?

Doch die Widerstände wachsen. Neben Umweltaktivisten melden sich auch politische Gegner zu Wort. Sie werfen dem Trump-Clan vor, auf Kosten der Bevölkerung und der Natur Profit zu machen. „Diese Projekte sind ein Ausverkauf unseres Landes“, sagt Oppositionsführer Lulzim Basha.

Ob die Pläne tatsächlich umgesetzt werden, ist ungewiss. Die Proteste nehmen zu, und auch internationale Beobachter zeigen sich skeptisch. „Es könnte sich als Fehlkalkulation erweisen, wenn man den lokalen Widerstand unterschätzt“, meint ein Analyst.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration