Trump bringt frühere Unterzeichnung des Iran-Abkommens ins Spiel
Das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran könnte nach Aussage von US-Präsident Donald Trump bereits früher als ursprünglich geplant unterzeichnet werden. Während des G7-Gipfels im französischen Évian erklärte Trump, dass das Abkommen möglicherweise schon am Donnerstag oder Freitag unterzeichnet werden könnte. Ursprünglich war die Unterzeichnung für Freitag vorgesehen.
Auf eine Frage von Reportern, warum er nicht selbst in Europa bleibe, um das Abkommen zu unterzeichnen, antwortete Trump, dass er dies vielleicht doch tun werde. Bislang war davon ausgegangen worden, dass Vizepräsident JD Vance zur Unterzeichnung in die Schweiz reisen würde. Trump machte keine näheren Angaben zu den genauen Gründen für die mögliche Terminverschiebung.
Das Rahmenabkommen, das am Sonntag zwischen den USA und dem Iran erzielt wurde, soll die Grundlage für weitere Verhandlungen über das iranische Atomprogramm bilden. Die Ankündigung Trumps sorgte für Überraschung, da die Gespräche zuletzt als schwierig galten. Beobachter werten die Aussage als Zeichen dafür, dass beide Seiten an einer raschen Einigung interessiert sind.
Die genauen Inhalte des Abkommens sind noch nicht öffentlich bekannt. Es wird erwartet, dass es Regelungen zur Begrenzung der iranischen Urananreicherung und zur Aufhebung von Sanktionen umfasst. Die Unterzeichnung wäre ein wichtiger Schritt in den seit Jahren andauernden Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran.



