Ukraine greift Bahnbrücken auf Krim an – Tote in Kramatorsk
Ukraine greift Bahnbrücken auf Krim an – Tote in Kramatorsk

Ukraine greift Eisenbahnbrücken auf der Krim an

Das ukrainische Militär hat nach Angaben des Generalstabs Eisenbahnbrücken auf der von Russland besetzten Halbinsel Krim angegriffen. Die Brücken in den Gebieten Rosdolne und Wladyslawiwka würden von russischen Truppen für Militärtransporte und Nachschub genutzt, teilte der Generalstab auf Telegram mit. Die Ukraine verstärkt ihre Angriffe in den besetzten Gebieten im Süden und auf der Krim, um die Logistik Moskaus zu stören.

Tote durch russischen Beschuss in Kramatorsk

In der frontnahen ostukrainischen Stadt Kramatorsk sind mindestens zwei Menschen durch russischen Beschuss getötet worden. Weitere sechs wurden verletzt, teilte der Militärgouverneur des Gebiets Donezk, Wadym Filaschkin, auf Telegram mit. Die Industriestadt sei dabei mindestens zweimal beschossen worden. Etwa zehn Kilometer östlich von Kramatorsk verläuft die Frontlinie zwischen russischen und ukrainischen Truppen.

Selenskyj: Ukrainische Armee faktisch zweitstärkste der Nato

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die ukrainischen Streitkräfte faktisch als die „zweitstärkste Armee der Nato“ bezeichnet. „Und daher braucht uns die Nato auch de jure“, sagte er Journalisten laut dem Portal Hromadske. Das ukrainische Militär stehe der als zweitstärksten Armee der Welt geltenden russischen in nichts nach.

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Ein Toter bei russischem Angriff auf Handelsschiffe

Das russische Militär hat zwei zivile Handelsschiffe im Schwarzen Meer mit Drohnen angegriffen. Ein Besatzungsmitglied eines Schiffes unter der Flagge Panamas sei getötet worden, teilten Vizeregierungschef Olexij Kuleba und die Seehafenverwaltung mit. Zwei weitere Seeleute seien verletzt worden, einer schwer. Auf dem zweiten Frachter unter der Flagge von St. Kitts und Nevis wurden drei Besatzungsmitglieder leicht verletzt.

Achtjährige bei ukrainischem Angriff auf Moskau getötet

Bei einem massiven Drohnenangriff der Ukraine auf die Region Moskau am Donnerstag ist ein achtjähriges Mädchen ums Leben gekommen. Das Kind starb bei einem Brand in der Stadt Schukowski, der durch den Angriff ausgelöst wurde, teilte Gouverneur Andrei Worobjow mit. Mindestens 16 Menschen wurden verletzt, 18 Wohnblöcke beschädigt. Die Ukraine bezeichnete den Angriff als Reaktion auf einen russischen Großangriff am Montag mit zehn Toten und schweren Schäden am Höhlenkloster in Kiew.

Costa erhält Unterstützung für Russland-Initiative

EU-Ratspräsident António Costa hat beim EU-Gipfel Unterstützung für die Kontaktaufnahme seines Teams zu Russland erhalten. Irlands Regierungschef Micheál Martin sagte: „Die Eröffnung eines Gesprächskanals ist kein Fehler.“ Auch Lettlands Ministerpräsident Andris Kulbergs sprach sich dafür aus, dass Costa für die EU am Verhandlungstisch sitzt.

Russland akzeptiert keine Ultimaten

Russland erklärt sich bereit zum Dialog mit europäischen Ländern, werde aber keine Ultimaten akzeptieren, sagte Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow. Die Europäer seien „entweder dumm oder inkompetent“, wenn sie aus einer Position der Stärke verhandeln wollten. Russland werde seine Luftangriffe auf die Ukraine fortsetzen.

Lettland: Kein Land sollte allein mit Russland verhandeln

Lettlands Ministerpräsident Andris Kulbergs warnte vor voreiligen diplomatischen Kanälen zu Russland. „Es macht keinen Sinn, diplomatische Kanäle zu unterhalten, wenn es keinen Grund für Gespräche gibt“, sagte er vor dem EU-Gipfel. Er mahnte zur Zurückhaltung in der Debatte, wer für Europa sprechen solle.

Mehrere Verletzte nach russischem Bombardement in Charkiw

Bei einem russischen Luftangriff in Charkiw wurden mindestens neun Menschen verletzt, darunter vier Kinder. Mehr als 40 private Wohnhäuser wurden durch Gleitbomben beschädigt, teilte Bürgermeister Ihor Terechow mit. Charkiw liegt nahe der Grenze zu Russland und wird häufig angegriffen.

Lawrow sieht in EU keinen geeigneten Verhandlungspartner

Russlands Außenminister Sergej Lawrow sieht in der EU keinen geeigneten Verhandlungspartner für ein Ende des Ukraine-Kriegs. Das Ziel der europäischen Politiker sei nicht Verhandlung, sondern die Rettung der Regierung Selenskyj und die Fortsetzung der Konfrontation mit Russland, schrieb er in einem Artikel.

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EU-Gipfel streitet über Costas Gesprächskanäle mit Moskau

Auf dem EU-Gipfel kam es zu einer heftigen Auseinandersetzung mit EU-Ratspräsident Antonio Costa wegen seiner Kontaktversuche nach Russland. Mehrere Teilnehmer kritisierten Costa. „Es gibt kein Mandat, seine Gespräche waren nicht mit den Mitgliedstaaten abgestimmt“, sagte ein Diplomat. Costas Büro betonte, er handle nicht außerhalb seines Mandats.

EU beansprucht Schlüsselrolle bei Ukraine-Lösung

Die EU beansprucht bei künftigen Verhandlungen über die Ukraine eine Schlüsselrolle. Der EU-Gipfel betonte in einer Erklärung, dass Europa bei einer Lösung eine Schlüsselrolle zukomme. Russland habe seine Angriffe verstärkt, da es erkannt habe, seine Ziele nicht erreichen zu können. Die EU forderte einen „vollständigen, bedingungslosen und sofortigen Waffenstillstand“.

Selenskyj fordert beschleunigten EU-Beitritt

Der ukrainische Präsident Selenskyj forderte erneut eine schnelle EU-Vollmitgliedschaft. „Die Zukunft Europas entscheidet sich in unserer Verteidigung“, sagte er auf dem EU-Gipfel. Ein beschleunigter Weg für den Beitritt sei der wichtigste Schritt. Die EU hat das erste Verhandlungskapitel mit der Ukraine und Moldau beschlossen.

EU verlängert Russland-Sanktionen um zwölf Monate

Die EU verlängert ihre Wirtschaftssanktionen gegen Russland erstmals um zwölf statt sechs Monate. Die Staats- und Regierungschefs trafen diese Entscheidung beim Juni-Gipfel in Brüssel.

Bulgarien legt Veto gegen Russland-Sanktionen ein

Bulgarien wird gegen das jüngste EU-Sanktionspaket gegen Russland sein Veto einlegen, kündigte Ministerpräsident Rumen Radev an. Die Sanktionen könnten die bulgarische Wirtschaft negativ beeinflussen, insbesondere den Betrieb von Lukoil.

EU-Regierungen warnen vor zu schnellen Kontakten mit Moskau

Mehrere EU-Spitzenpolitiker warnen vor voreiligen Verhandlungen mit Russland. Lettlands Ministerpräsident Kulbergs sagte: „Zunächst muss es auf der anderen Seite jemanden geben, der zum Frieden bereit ist.“ Litauens Präsident Nauseda betonte, man solle erst bei positiven Signalen aus Russland eingreifen. Österreichs Kanzler Stocker drängte hingegen auf Dialog.

Pistorius: Keine konkreten US-Pläne für Abzug aus Deutschland

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius sagte, die USA hätten keinen konkreten Plan zum Abzug von Truppen aus Deutschland vorgelegt. US-Verteidigungsminister Hegseth habe lediglich eine Roadmap zur Prüfung der Streitkräfte in Europa angekündigt.

Litauen: EU solle im Juli Verhandlungskapitel mit Ukraine eröffnen

Litauens Präsident Gitanas Nauseda sprach sich dafür aus, dass die EU im Juli alle Verhandlungskapitel mit der Ukraine und Moldau eröffnet. Er bezeichnete die ukrainischen Angriffe auf Ölanlagen in Moskau als „gamechanger“.

Ukraine und Deutschland vereinbaren Kooperation bei Raketenabwehr

Die Ukraine und Deutschland unterzeichneten eine Vereinbarung über Fähigkeiten zur Abwehr ballistischer Raketen. Selenskyj rief andere Verbündete auf, sich der Initiative anzuschließen. Bei der Ukraine-Kontaktgruppe betonte er den Bedarf an weitreichender Artillerie und unbemannten Fahrzeugen.

Selenskyj droht mit Angriffen auf Moskau

Selenskyj drohte mit massiven Angriffen auf Moskau, sollte Russland seinen Krieg fortsetzen. „Wenn die Ukraine brennt, wird auch Moskau brennen“, sagte er in einer Sprachnachricht. Moskau war erneut mit Drohnen angegriffen worden, eine Ölraffinerie wurde getroffen.

Russland: Europäer beeinflussten Trump mit „schädlichen Ideen“

Russland wirft europäischen Staats- und Regierungschefs vor, US-Präsident Trump beim G7-Gipfel mit „schädlichen Ideen“ zum Ukraine-Krieg beeinflusst zu haben. Der Kreml-Berater Uschakow sagte, die Darstellung der Europäer sei falsch. Trump sei jedoch ein starker Politiker.

Selenskyj will mit Nato-Verbündeten über Luftabwehr beraten

Bei der Ukraine-Kontaktgruppe im Ramstein-Format soll die Lieferung von Luftabwehrsystemen besprochen werden. Es gehe um das Purl-Programm der Nato, bei dem Verbündete den Kauf von US-Waffen finanzieren. Selenskyj erklärte, die Angriffe auf Moskau seien eine Reaktion auf den russischen Angriff auf Kiew.

Russland und Ukraine tauschen Leichen gefallener Soldaten aus

Russland und die Ukraine haben erneut Leichen von gefallenen Soldaten ausgetauscht. Die Ukraine übergab 33 Leichen an Russland und erhielt 522 Leichen zurück, berichtete RBC unter Berufung auf einen russischen Abgeordneten.

Selenskyj sieht Drohnenangriffe auf Moskau als Druckmittel

Selenskyj stellte den Großangriff auf Moskau als Druckmittel für Verhandlungen dar. Der Drohneneinsatz sei Teil der Bemühungen, Putin an den Verhandlungstisch zu zwingen. „Dies ist eine vollkommen gerechtfertigte Reaktion auf russische Angriffe“, erklärte er.

Flugbetrieb an Moskauer Flughäfen nach Drohnenangriff ausgesetzt

Nach einem ukrainischen Drohnenangriff wurde der Flugbetrieb an allen großen Moskauer Flughäfen vorübergehend eingestellt. Die russische Luftfahrtbehörde teilte dies mit. Behörden meldeten den Abschuss von 180 ukrainischen Drohnen über der Hauptstadt.