Angriff auf ziviles Frachtschiff
Die Ukraine wirft Russland vor, ein ziviles türkisches Frachtschiff im Schwarzen Meer mit Marschflugkörpern angegriffen zu haben. Dabei seien mindestens sechs Menschen getötet worden. Das berichten ukrainische Behörden am Montag. Der Angriff ereignete sich nahe der Küste der Region Odessa. Das Schiff, die „Golden Leo“, war laut Angaben der ukrainischen Marine mit Getreide beladen und befand sich auf dem Weg zu einem internationalen Hafen.
Russland plant massive Mobilmachung
Nach Angaben aus Kiew plant die russische Regierung, eine halbe Million Soldaten für den Krieg zu mobilisieren. Dies teilte der ukrainische Militärgeheimdienst mit. „Es geht um eine halbe Million Menschen, die Russland nun für den Krieg rekrutieren will“, erklärte ein Sprecher des ukrainischen Verteidigungsministeriums. Die Mobilmachung soll in mehreren Wellen erfolgen und bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.
Kämpfe in Kiew und Angriffe auf Öldepots
Derweil gehen die Kämpfe weiter. Nach einer russischen Angriffswelle auf die ukrainische Hauptstadt Kiew ist die Zahl der Verletzten nach Behördenangaben auf 13 gestiegen. Die Luftabwehr habe mehrere Drohnen und Raketen abgefangen, teilte die Stadtverwaltung mit. Der ukrainische Geheimdienst SBU hat nach eigenen Angaben mehrere Öldepots in Russland gesprengt. Die Aktion ziele darauf ab, die russische Treibstoffversorgung zu stören.
Seedrohnen treffen Frachter der Schattenflotte
Ukrainische Seedrohnen hätten zudem Frachter der russischen Schattenflotte getroffen, erklärte ein Sprecher der ukrainischen Marine. Diese Schiffe würden genutzt, um Sanktionen zu umgehen und militärische Güter zu transportieren. Der Angriff habe mehrere Schiffe beschädigt, die genaue Anzahl sei noch unklar.



