Ukraine: Mindestens zwei Tote bei russischem Lenkbomben-Angriff in Saporischschja
Ukraine: Zwei Tote bei russischem Angriff in Saporischschja

Bei einem russischen Luftangriff auf die südostukrainische Stadt Saporischschja sind mindestens zwei Menschen getötet worden. Mindestens 42 weitere wurden verletzt, darunter acht Kinder, wie der ukrainische Rettungsdienst am Sonntag auf Telegram mitteilte. Ukrainischen Medienberichten zufolge griff das russische Militär die Stadt mit Lenkbomben an. Dabei wurde ein fünfstöckiges Wohngebäude getroffen, dessen zwei obere Stockwerke vollständig zerstört wurden.

Mehr als 400 Drohnen auf Moskau-Region

Nach russischen Angaben flogen in der Nacht zu Montag mehr als 400 „feindliche Drohnen“ auf die Region Moskau zu. Bürgermeister Sergej Sobjanin erklärte auf der Plattform Max, die meisten seien in größerer Entfernung neutralisiert worden. Die Nachrichtenagentur Tass meldete, sechs Menschen seien mit Explosionsverletzungen in Krankenhäuser eingeliefert worden, darunter drei Ausländer. Ein Zusammenhang mit den Drohnenangriffen war zunächst unklar.

Putin dankt Nordkorea für Unterstützung

Russlands Präsident Wladimir Putin hat Nordkorea für die Unterstützung im Ukraine-Krieg gedankt. Bei einem Treffen mit Nordkoreas Außenministerin Choe Son Hui in Moskau sagte Putin laut einem Kreml-Video: „Ich möchte mich noch einmal für die Unterstützung bedanken, die wir von Pjöngjang für unsere Spezialoperation erhalten haben.“ Die „heldenhaften Taten“ nordkoreanischer Soldaten würden „niemals vergessen“ und „genauso geehrt wie unsere Landsleute“. Putin pries zudem das gegenseitige Verständnis mit Machthaber Kim Jong Un.

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Ukrainische Marine: Fünf Tote bei Angriff auf türkisches Schiff

Bei einem russischen Raketenangriff auf das türkische Frachtschiff „Golden Leo“ sind nach ukrainischen Angaben fünf Besatzungsmitglieder getötet worden. Die ukrainische Marine erklärte, Russland habe das Schiff mit drei Marschflugkörpern beschossen, als es das Kampfgebiet verließ. Fünf Besatzungsmitglieder würden noch vermisst, acht seien in ein Krankenhaus in Odessa gebracht worden.

Russischer Kriegsgegner Nadeschdin zieht sich aus Wahlkampf zurück

Der russische Oppositionspolitiker Boris Nadeschdin verzichtet auf eine Kandidatur bei den Parlamentswahlen im September. „Meine Möglichkeiten, in Russland auf legalem Wege Oppositionspolitik zu betreiben, sind ausgeschöpft“, schrieb er auf Telegram. Er sei „zum Schweigen gebracht“ und „aus der Politik gedrängt“ worden. Nadeschdin war am Freitag wegen eines Videos mit einem Bild des verstorbenen Kreml-Gegners Alexej Nawalny zu einer Geldstrafe verurteilt worden.

Selenskyj: Ukraine attackiert Öldepots in Stawropol

Die Ukraine hat nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj drei Öldepots und ein Treibstofflager in der südrussischen Region Stawropol attackiert. Zudem seien drei russische Tanker der sogenannten Schattenflotte im Schwarzen Meer getroffen worden. Die Angriffe auf die Öldepots seien vom Inlandsgeheimdienst SBU ausgeführt worden, während Einheiten der Streitkräfte das Treibstofflager attackiert hätten.

Russland überzieht Kyjiw mit schwerem Raketenangriff

Russland hat die ukrainische Hauptstadt Kyjiw in der Nacht zu Sonntag mit einem der schwersten ballistischen Raketenangriffe seit Kriegsbeginn überzogen. Dabei seien mindestens ein Mensch getötet und 16 verletzt worden, teilte Selenskyj mit. Bürgermeister Vitali Klitschko berichtete von 41 Raketen, die Wohngebäude, Lagerhallen, einen Supermarkt und ein Wohnheim beschädigten. Die ukrainische Flugabwehr fing 18 Raketen und 108 von 125 Drohnen ab. Der geschäftsführende Außenminister Andrij Sybiha sprach vom schwersten ballistischen Raketenangriff seit Kriegsbeginn und forderte mehr Druck auf Moskau.

Selenskyj verspricht Entscheidungen zur Armee

Vor dem Hintergrund von Protesten gegen die Entlassung von Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow hat Selenskyj Gespräche mit Militärs geführt. „Entscheidungen bezüglich der Armee werden ausgearbeitet“, versprach er. In Kyjiw und anderen Städten demonstrierten erneut Tausende Menschen, die Fedorows Wiedereinsetzung und die Ablösung von Armeechef Olexander Syrskyj forderten.

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