Rentenkommission übergibt Bericht an Kanzler Merz
Die Rentenkommission hat am Dienstag ihren mit Spannung erwarteten Bericht zur Zukunft der Altersvorsorge an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Sozialministerin Bärbel Bas (SPD) übergeben. Bei dem Termin im Kanzleramt gab Merz ein klares Versprechen ab: Der soziale Ausgleich in der Rentenversicherung werde erhalten bleiben.
Merz: Keine Kürzungen bei der Rente
„Der soziale Ausgleich bleibt bestehen“, sagte Merz mit Blick auf die Empfehlungen der Kommission. Er betonte, dass die gesetzliche Rente auch künftig eine verlässliche Säule der Alterssicherung sein müsse. Details zu möglichen Reformen nannte er zunächst nicht. Die Kommission hatte monatelang über Anpassungen beraten, um das Rentensystem angesichts des demografischen Wandels zukunftsfest zu machen.
Bedeutung für künftige Rentner
Nach Informationen aus Regierungskreisen sieht der Bericht unter anderem eine schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters sowie eine stärkere Förderung der privaten Vorsorge vor. Gleichzeitig soll der Beitragssatz stabil bleiben. Merz betonte, dass die Koalition die Vorschläge nun prüfen werde. „Wir werden die Weichen so stellen, dass auch die nächste Generation eine gute Rente bekommt“, so der Kanzler.



