In der Ortschaft Winningen, einem Ortsteil von Aschersleben, wird am 17. November ein neues Denkmal für die im Zweiten Weltkrieg gefallenen Soldaten und Zivilisten eingeweiht. Das Denkmal ersetzt eine ältere Gedenkstätte, die im Laufe der Jahre stark verwittert war und nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprach.
Hintergrund des Denkmals
Das neue Denkmal soll an die 49 gefallenen und vermissten Soldaten sowie an die zivilen Opfer des Zweiten Weltkriegs aus Winningen erinnern. Die Initiative für den Neubau ging von der örtlichen Gemeinschaft aus, die eine würdige und dauerhafte Gedenkstätte schaffen wollte. Die Finanzierung erfolgte durch Spenden und Zuschüsse der Stadt Aschersleben sowie des Landes Sachsen-Anhalt.
Gestaltung des Denkmals
Das Denkmal besteht aus einem polierten Granitstein, auf dem die Namen der Gefallenen eingraviert sind. Es ist von einer kleinen Grünanlage umgeben, die zum Verweilen und Gedenken einlädt. Die Gestaltung übernahm der ortsansässige Steinmetzbetrieb Müller, der bereits mehrere Gedenkstätten in der Region realisiert hat.
Die Einweihungsfeier beginnt um 14 Uhr auf dem Dorfplatz in Winningen. Neben Vertretern der Stadt Aschersleben und der Kirchengemeinde werden auch Angehörige der Gefallenen sowie interessierte Bürger erwartet. Die Veranstaltung wird von einem ökumenischen Gottesdienst begleitet, der von Pfarrerin Anna Schmidt und Pfarrer Thomas Weber gestaltet wird.
Bedeutung des Gedenkens
Bürgermeister Stefan Schmidt betont die Wichtigkeit des Erinnerns: „Dieses Denkmal soll nicht nur an die Schrecken des Krieges erinnern, sondern auch eine Mahnung für den Frieden sein. Es ist ein Ort der Trauer, aber auch der Hoffnung, dass sich solche Ereignisse nie wiederholen.“
Die Einweihung des Denkmals ist Teil einer Reihe von Gedenkveranstaltungen in der Region, die an die Opfer von Krieg und Gewalt erinnern. In den vergangenen Jahren wurden bereits in mehreren Orten des Salzlandkreises ähnliche Denkmäler errichtet oder restauriert.
Zukunft der Gedenkstätte
Die Gemeinde plant, das Denkmal regelmäßig zu pflegen und in den kommenden Jahren durch InformationsTafeln zu ergänzen, die über die Geschichte der Gefallenen und die Ereignisse des Zweiten Weltkriegs in Winningen informieren. Zudem sollen Schulklassen und Jugendgruppen eingeladen werden, die Gedenkstätte im Rahmen des Geschichtsunterrichts zu besuchen.
Die Einweihung des Denkmals in Winningen ist ein wichtiger Schritt zur Bewahrung der lokalen Erinnerungskultur. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen, an der Zeremonie teilzunehmen und gemeinsam der Opfer zu gedenken.



