Hochzeiten und Todesfälle, Gebete und Tränen, Dankbarkeit und Musik erfüllten in den vergangenen Jahrhunderten die Röbeler St. Marienkirche. Seit 800 Jahren prägt sie das Bild der kleinen Ackerbürgerstadt und ist ein zentraler Ort des Glaubens und der Gemeinschaft. Nun steht ein besonderes Jubiläum bevor: Die Kirche wird 800 Jahre alt. Dieses Ereignis soll gebührend gefeiert werden.
Festgottesdienst zum Jubiläum
Die Kirchengemeinde St. Marien lädt am 7. Juni um 14 Uhr zu einem Festgottesdienst ein. Der Kirchengemeinderat informierte über die geplanten Feierlichkeiten. In der Ankündigung heißt es: „Seit acht Jahrhunderten prägt St. Marien das geistliche, kulturelle und architektonische Antlitz unserer Stadt. Dieses außergewöhnliche Jubiläum soll uns Anlass sein, innezuhalten, zurückzublicken auf Gottes Wegbegleitung durch die Zeiten und zugleich mit Zuversicht nach vorn zu schauen. Wir würden uns geehrt fühlen, diesen besonderen Moment des Dankes und der Hoffnung gemeinsam mit Ihnen zu feiern.“
Gemeinschaft und Austausch
Nach dem Gottesdienst sind alle Besucher herzlich eingeladen, bei Kaffee und Kuchen im Gemeindezentrum zusammenzukommen. Dort bietet sich die Gelegenheit, über Gott und die Welt zu sprechen und die Gemeinschaft zu genießen. Die Feierlichkeiten sind ein Ausdruck der Verbundenheit der Gemeinde mit ihrer Kirche und der Geschichte der Stadt Röbel.
Die St. Marienkirche ist nicht nur ein Gotteshaus, sondern auch ein kulturelles und architektonisches Wahrzeichen. Über die Jahrhunderte hinweg hat sie zahlreiche Veränderungen erlebt und ist dennoch ein fester Ankerpunkt für die Menschen in Röbel geblieben. Das 800-jährige Bestehen ist ein Grund zur Freude und zum Dank für die Vergangenheit sowie zuversichtlichen Ausblicke in die Zukunft.



