Ein tragisches Ende nahm eine Angeltour am Samstagnachmittag, dem 16. Mai, auf dem Greifswalder Bodden vor Lubmin. Ein gemietetes Angelboot kenterte plötzlich, wobei zwei Männer im Alter von 43 und 45 Jahren über Bord gingen. Die Wasserschutzpolizei bestätigte den Vorfall am Montag.
Sofortige Rettung durch Segelyacht
Eine in der Nähe befindliche Segelyacht bemerkte den Notfall und konnte beide Männer aus dem kalten Wasser retten. Zeitgleich wurde ein groß angelegter Rettungseinsatz gestartet: Einheiten der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), ein Rettungshubschrauber sowie die Wasserschutzpolizei eilten zum Unglücksort.
Während der Fahrt in den Hafen wurde ein medizinisches Team per Hubschrauber auf die Segelyacht gebracht, um die Erstversorgung zu übernehmen. Beide Männer litten unter starker Unterkühlung und wurden an Land weiterbehandelt.
Trotz Reanimation: Ein Toter
Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen verstarb einer der Männer (43) noch in der Marina. Der zweite Mann (45) wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Die genauen Umstände des Unglücks sind noch unklar.
Bergung des Bootes
Das gekenterte Boot wurde später vom Seenotrettungskreuzer „Berthold Beitz“ geborgen und in einen nahegelegenen Hafen geschleppt. Glücklicherweise traten keine Betriebsstoffe aus, sodass keine Umweltgefahr bestand.
Die Polizei hat Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen und ein Verfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung eingeleitet. Die zuständigen Behörden untersuchen den Vorfall weiter.



