Woidke: „Ein Traum in Rot und Weiß ist wahr geworden“
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat dem FC Energie Cottbus zum Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga gratuliert. „Ein Traum in Rot und Weiß ist wahr geworden“, sagte Woidke nach dem entscheidenden 1:0-Sieg der Lausitzer gegen den SSV Jahn Regensburg. „Die Rückkehr in die 2. Bundesliga ist ein großartiger Erfolg und der verdiente Lohn für den langen und harten Weg der letzten Jahre. Dieser Triumph ist das Ergebnis hervorragender Arbeit beim FC Energie und des großen Zusammenhalts der Lausitzer Fußballfamilie.“
Der FC Energie Cottbus war bereits von 2000 bis 2003 sowie von 2006 bis 2009 in der 1. Bundesliga vertreten. Insgesamt spielte der Verein elf Spielzeiten in der 2. Bundesliga, zuletzt von 1997 bis 2014. Nun kehrt er nach zwölf Jahren in die zweithöchste Spielklasse zurück.
Landesregierung unterstützt mit Millionen für Stadionmodernisierung
Bereits vor einer Woche hatte die Brandenburger Landesregierung 1,67 Millionen Euro für die Modernisierung des Cottbuser „Stadion der Freundschaft“ bereitgestellt. Sportminister Gordon Hoffmann (CDU) übergab beim letzten Heimspiel der Saison einen entsprechenden Spendenscheck. Die Mittel sollen unter anderem für die Verbesserung der Flutlichtanlage, zusätzliche Kapazitäten für die Medieninfrastruktur und Erweiterungen der sanitären Anlagen verwendet werden. Diese Maßnahmen sind notwendig, damit der Verein die Lizenzauflagen für die 2. Bundesliga erfüllen kann.
Hoffmann gratulierte am Samstag ebenfalls zum Aufstieg und bezeichnete ihn als „grandiosen Erfolg für das ganze Sportland Brandenburg“. Der CDU-Politiker aus der Prignitz betonte die Bedeutung der Investitionen für die Zukunft des Vereins.
BSW fordert verlässliche Unterstützung
Falk Peschel, Sportpolitiker des oppositionellen Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), mahnte eine verlässliche Unterstützung des Vereins durch die Landesregierung an. „Als Sorbe aus der Region freue ich mich besonders, dass dieser Triumph zeigt, welches Potenzial hier steckt“, sagte Peschel. „Jetzt kommt es darauf an, dass Land und Kommunen die positiven Impulse für Infrastruktur, Jugend- und Breitensport nutzen und den Verein auf seinem weiteren Weg verlässlich unterstützen.“ Der Aufstieg sei nicht nur ein Erfolg für den Verein, sondern für die gesamte Lausitzregion.



