Klopp bestätigt Interesse an Bundestrainer-Job: „Ich bin bereit“
Klopp bestätigt Interesse an Bundestrainer-Job

Jürgen Klopp hat sein Interesse am Amt des Bundestrainers bestätigt. Nach dem Aus von Julian Nagelsmann sagte der 59-Jährige bei MagentaTV: „Das Timing ist auch jetzt nicht perfekt. Trotzdem ist es besser, als es jemals war. Ich bin mittlerweile mehr als aufgetankt. Also ich bin bereit.“ Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatte sich nach dem blamablen WM-Aus gegen Paraguay im Sechzehntelfinale von Nagelsmann getrennt und anschließend bestätigt, dass er Kontakt zu Klopp aufgenommen habe. Klopp gilt als Wunschkandidat.

Klopps aktuelle Situation bei Red Bull

Klopp ist seit Januar 2025 als „Head of Global Soccer“ für den Red-Bull-Konzern tätig. Zuvor war er als Trainer sehr erfolgreich bei Borussia Dortmund und dem FC Liverpool. Mit dem BVB wurde er deutscher Meister, mit Liverpool gewann er den englischen Titel und 2019 die Champions League. Zu seinem laufenden Vertrag bei Red Bull sagte Klopp: „Ich habe einen bestehenden Vertrag mit Red Bull. Ich halte Verträge gern ein. Aber ich habe Interesse an Gesprächen.“

Er betonte, dass intensive Gespräche nötig seien: „Die Probleme, die wir aktuell haben, hängen nicht an der Personalie Julian Nagelsmann.“ Klopp müsse zudem mit seinem Chef Oliver Mintzlaff sprechen. „Ihm liegt der deutsche Fußball am Herzen. Red Bull muss sauber aus der Nummer rauskommen. Es ist nicht so einfach, da auszusteigen“, so Klopp.

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Klopp sieht deutschen Fußball am Wendepunkt

Laut Klopp steht der deutsche Fußball „am Wendepunkt. Wir müssen jetzt Dinge grundlegend verändern. Ob das am Ende dann ich sein werde oder wer auch immer das sein wird, das ändert nichts daran, dass die Veränderungen notwendig sind.“ Das erste Länderspiel der deutschen Mannschaft nach der WM findet am 24. September in den Niederlanden zum Start in die Nations League statt. Weitere Gruppengegner bis zum Jahresende sind Griechenland und Serbien.

Julian Nagelsmann scheiterte als Bundestrainer, weil er in alte Muster zurückfiel. Nun tritt er ab, und der DFB setzt auf Jürgen Klopp als Heilsbringer. Experten fordern jedoch radikalere Reformen, um den deutschen Fußball wieder an die Weltspitze zu führen.

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