Berliner SPD fordert sozial gerechte Reformen im Bund
SPD Berlin: Reformen müssen sozial gerecht sein

Berliner SPD-Politiker haben sich gegen den Sparkurs der Bundesregierung ausgesprochen und fordern sozial gerechte Reformen. Der SPD-Landesvorsitzende Steffen Krach betonte: „Wir brauchen Reformen, die Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen spürbar entlasten, die Innovationskraft in unserem Land fördern und damit Wirtschaftswachstum und den Ausbau von Arbeitsplätzen stärken.“

Zukunfts-Soli für Bildung und Familien

Krach, der Spitzenkandidat für die Berliner Abgeordnetenhauswahl im September, schlug einen „Zukunfts-Soli“ vor: „Und ja, dafür müssen hohe Einkommen in der aktuellen Situation mehr Verantwortung übernehmen und deshalb schlagen wir einen Zukunfts-Soli vor, der gezielt für die Bildung und Familien eingesetzt werden soll.“

Co-Landesvorsitzende Bettina König äußerte sich kritisch zu den Plänen von Gesundheitsministerin Warken: „Mit großer Sorge sehen wir auf die Vorschläge von Gesundheitsministerin Warken für Kürzungen in der Gesundheit und Pflege. Hier ist noch nicht erkennbar, wie die Herausforderungen bei der Krankenversicherung und Pflegeversicherung bewältigt werden sollen, und zwar so, dass das System gestärkt wird.“

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Bundestagsabgeordnete fordert soziale Sicherheit

Die Sprecherin der Landesgruppe Berlin in der SPD-Bundestagsfraktion, Annika Klose, forderte: „Die Reformpolitik der Bundesregierung darf nicht einseitig auf dem Rücken derjenigen betrieben werden, die ohnehin schon stark unter Druck stehen.“ Sie ergänzte: „Wir brauchen Reformen, die soziale Sicherheit gewährleisten, Aufstiegschancen schaffen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.“

Die SPD-Landesvorsitzenden und die Landesgruppe der SPD-Bundestagsfraktion hatten sich zuvor zu einem Austausch über die aktuellen Reformvorhaben der Bundesregierung und deren Auswirkungen auf Berlin getroffen. Daran nahmen auch die Bundestagsabgeordneten Hakan Demir, Ruppert Stüwe und Helmut Kleebank teil.

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