Winterprobleme verzögern Steinmeiers Umzug aus Schloss Bellevue
Winterprobleme verzögern Steinmeiers Umzug aus Schloss Bellevue

Der für Ostern geplante Umzug von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seinen rund 240 Mitarbeitern aus Schloss Bellevue in ein Zwischenquartier nahe dem Berliner Hauptbahnhof verzögert sich um mehrere Monate. Grund sind Bauprobleme am Interimsgebäude aufgrund des ungewöhnlich harten Winters in der Hauptstadt.

Eine Sprecherin des Präsidialamts erklärte dem SPIEGEL: „Nach aktuellem Stand rechnen wir mit einer Übergabe des Gebäudes im Frühjahr und einem Umzug vor der Sommerpause.“ Die Witterungsbedingungen der vergangenen Wochen hätten den Baubetrieb beeinträchtigt und führten zu Verzögerungen bei der Fertigstellung. Ursprünglich war der Einzug für April vorgesehen, nun wird der Juli angestrebt.

Hintergrund des Umzugs ist die grundlegende Sanierung von Schloss Bellevue, die rund fünf Jahre dauern soll. Die Verzögerungen im Zwischenquartier haben auch Auswirkungen auf Steinmeiers Nachfolger, dessen Amtszeit im März 2027 beginnt. Durch den verspäteten Umzug verschiebt sich der Start der Sanierungsarbeiten, sodass das künftige Staatsoberhaupt länger im Interimsgebäude residieren muss.

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