Trump greift Merz erneut scharf an: Kanzler soll sich um „kaputtes Land“ kümmern
Trump greift Merz erneut scharf an: Kanzler soll sich um „kaputtes Land“ kümmern

US-Präsident Donald Trump hat seine Angriffe auf Bundeskanzler Friedrich Merz verschärft. Auf seiner Plattform Truth Social warf Trump dem Kanzler vor, im Ukraine-Krieg „völlig wirkungslos“ zu sein. Merz solle mehr Zeit darauf verwenden, den Krieg zwischen Russland und der Ukraine zu beenden, anstatt sich in andere Angelegenheiten einzumischen.

Trump forderte Merz auf, sich um sein „kaputtes Land“ zu kümmern, insbesondere in den Bereichen Migration und Energie. Die Kritik folgt nur einen Tag, nachdem Trump mit einem Abzug von US-Truppen aus Deutschland gedroht hatte. Eine entsprechende Überprüfung sei angekündigt, eine Entscheidung solle in Kürze fallen.

Auslöser der erneuten Attacke waren Äußerungen von Merz am Montag bei einer Diskussion mit Schülern im Sauerland. Der Kanzler hatte das Vorgehen der USA gegen Iran kritisiert. Die USA hätten keine überzeugende Strategie, und die Iraner seien stärker als gedacht, so Merz. Trump reagierte umgehend und warf Merz vor, mit Irans Atomwaffenbesitz einverstanden zu sein.

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Merz zeigte sich zurückhaltend und betonte bei einer Pressekonferenz in Berlin, das persönliche Verhältnis zu Trump sei aus seiner Sicht unverändert gut. Man sei nach wie vor in guten Gesprächen. Bisher galt die Beziehung zwischen Trump und Merz als positiv, doch die jüngsten Differenzen über den Iran-Krieg belasten das Verhältnis zunehmend.

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