Anden-Pakt plant politische Zukunft von Friedrich Merz
Anden-Pakt plant Merz-Zukunft

Unter strengster Geheimhaltung trafen sich die Mitglieder des sagenumwobenen CDU-Andenpakts in Paris. Die mächtige Männerrunde, die 2002 Angela Merkels Kanzlerkandidatur verhinderte, beriet dort auch über das Schicksal von Friedrich Merz. Im Zentrum stand Hessens Ex-Ministerpräsident Roland Koch.

Das Treffen fand am vergangenen Wochenende in einem diskreten Hotel in der französischen Hauptstadt statt. Die Teilnehmer, allesamt einflussreiche CDU-Politiker und Wirtschaftsvertreter, diskutierten hinter verschlossenen Türen über die Zukunft der Partei und die Rolle von Friedrich Merz.

Hintergründe des geheimen Treffens

Der Andenpakt, benannt nach den Anden in Südamerika, ist ein informelles Netzwerk innerhalb der CDU, das in der Vergangenheit mehrfach entscheidend in die Personalpolitik der Partei eingegriffen hat. So soll der Pakt 2002 maßgeblich dazu beigetragen haben, dass Angela Merkel zur Kanzlerkandidatin der Union gekürt wurde – gegen den damaligen Favoriten Friedrich Merz.

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In Paris stand nun erneut die politische Zukunft von Merz auf der Tagesordnung. Nach Informationen von BILDplus wurde intensiv über die Frage beraten, ob Merz bei der nächsten Bundestagswahl als Kanzlerkandidat der Union antreten soll. Einige Teilnehmer des Pakts sollen Bedenken geäußert haben, andere wiederum sehen in Merz den richtigen Kandidaten.

Roland Koch als Schlüsselfigur

Eine zentrale Rolle bei dem Treffen spielte der ehemalige hessische Ministerpräsident Roland Koch. Er gilt als einer der Drahtzieher des Andenpakts und soll die Diskussion maßgeblich beeinflusst haben. Koch selbst äußerte sich nicht zu den Inhalten des Treffens.

Am Ende des Treffens stand ein Beschluss, der die Weichen für die kommenden Monate stellen könnte. Details zu diesem Beschluss sind noch nicht öffentlich bekannt. BILDplus berichtet exklusiv über die Hintergründe der Reise und die genauen Ergebnisse des geheimen Gipfels.

Die CDU selbst wollte sich zu den Vorgängen nicht äußern. Ein Sprecher verwies auf die Vertraulichkeit interner Beratungen. Die Opposition zeigte sich jedoch alarmiert: „Die Geheimniskrämerei des Andenpakts ist undemokratisch und schadet dem Ansehen der CDU“, kritisierte ein Sprecher der Grünen.

Auswirkungen auf die Bundespolitik

Sollte der Andenpakt tatsächlich eine Entscheidung gegen Merz getroffen haben, könnte dies weitreichende Folgen haben. Merz gilt als einer der aussichtsreichsten Kandidaten für die Kanzlerkandidatur der Union. Ein Votum des Pakts gegen ihn könnte seine Ambitionen ernsthaft gefährden.

Beobachter sehen in dem Treffen auch ein Zeichen für die anhaltende Macht des Andenpakts innerhalb der CDU. Obwohl die Partei sich nach außen hin modern und transparent gibt, scheinen informelle Zirkel weiterhin eine wichtige Rolle zu spielen.

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