Berliner CDU-Politikerin fährt betrunken gegen Hauswand
CDU-Politikerin fährt betrunken gegen Hauswand

Eine Berliner CDU-Politikerin ist in der Nacht zum Sonntag betrunken mit ihrem Auto gegen eine Hauswand gefahren. Die 38-jährige Bezirksverordnete aus dem Bezirk Reinickendorf war mit ihrem Wagen in der Straße Alt-Lübars unterwegs, als sie die Kontrolle über das Fahrzeug verlor und gegen eine Hauswand prallte. Nach Angaben der Polizei hatte sie 1,6 Promille Alkohol im Blut. Ihr Führerschein wurde beschlagnahmt.

Öffentliche Entschuldigung der Politikerin

Die Politikerin, die namentlich nicht genannt werden möchte, entschuldigte sich noch am selben Tag auf ihrem Facebook-Profil für den Vorfall. „Ich habe einen großen Fehler gemacht und bin betrunken Auto gefahren. Dafür möchte ich mich aufrichtig entschuldigen“, schrieb sie. Sie habe niemanden verletzt, aber die Gefahr erkannt, die sie für andere und sich selbst dargestellt habe. Der Unfall ereignete sich gegen 2 Uhr morgens, als die Straße menschenleer war.

Konsequenzen und Reaktionen

Die CDU Berlin kündigte an, die Angelegenheit intern zu prüfen. „Wir nehmen den Vorfall sehr ernst. Die Kollegin hat einen schweren Fehler gemacht, für den sie die Verantwortung übernimmt“, sagte ein Sprecher der Partei. Die Politikerin selbst erklärte, sie werde alle rechtlichen Konsequenzen tragen und sich einer Therapie unterziehen, um sicherzustellen, dass so etwas nie wieder passiert. Der Vorfall hat in der Berliner Politik für Empörung gesorgt, aber auch für Verständnis, dass die Politikerin sich sofort und offen zu ihrem Fehler bekannt hat.

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Hintergrund zur Politikerin

Die 38-jährige CDU-Politikerin ist seit 2016 Bezirksverordnete in Reinickendorf und engagiert sich vor allem in der Bildungs- und Sozialpolitik. Sie gilt als ambitioniert und war zuletzt als Kandidatin für das Abgeordnetenhaus im Gespräch. Ob der Unfall ihre politische Karriere beeinträchtigen wird, ist noch unklar. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.

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