Die Potsdamer Stadtpolitik hat einen wichtigen Schritt für ein lang gefordertes Bürgerhaus im nördlichen Ortsteil Golm gemacht. Der Hauptausschuss der Stadtverordneten stimmte mit klarer Mehrheit für einen Antrag auf vertiefende Planungen und stellte dafür 50.000 Euro bereit. Damit gilt die endgültige Zustimmung im Stadtparlament am 1. Juli als sicher.
Standort am Bahnhof im Fokus
Der Antrag wurde von Rathauschefin Noosha Aubel und Ortsvorsteherin Angela Böttge (beide parteilos) eingebracht. Ein Detail des Vorstoßes ist gänzlich neu: Möglicher Standort für das Bürgerhaus ist der Bereich am Bahnhof Golm. Dieser Vorschlag war zuvor nicht öffentlich diskutiert worden. Golm ist ein schnell wachsender Ortsteil, in dem ein Nachbarschaftstreff seit Jahren gefordert wird.
Finanzierung und nächste Schritte
Die 50.000 Euro dienen der vertiefenden Planung, um konkrete Baukosten und Nutzungskonzepte zu ermitteln. Nach der erwarteten Zustimmung im Stadtparlament soll die Verwaltung mit der Detailplanung beginnen. Der genaue Zeitplan für die Realisierung des Bürgerhauses steht noch nicht fest.



