Der Bildungsausschuss der Stadt Potsdam hat am Dienstagabend mit einer Mehrheit aus SPD, CDU und Grünen-Volt die Unterstützung der Berliner Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele befürwortet. Die Entscheidung gilt als Vorentscheidung für die endgültige Abstimmung in der Stadtverordnetenversammlung. Oberbürgermeisterin Noosha Aubel (parteilos) hatte die Beschlussvorlage eingebracht.
Kritik von linken Fraktionen
Gegen die Vorlage stimmten die Fraktionen der Linken und Die Andere. Sie argumentieren, dass die finanziellen Risiken zu hoch seien und die Mittel besser in soziale Projekte investiert werden sollten. „Olympische Spiele sind ein Milliardengrab, das am Ende die Steuerzahler belastet“, kritisierte ein Sprecher der Linken. Die Befürworter hingegen betonen die positiven Effekte auf die regionale Entwicklung und den Sport.
Nächste Schritte
Die endgültige Entscheidung über die Unterstützung der Olympia-Bewerbung fällt voraussichtlich in der kommenden Stadtverordnetenversammlung. Sollte Potsdam sich offiziell anschließen, würde die gemeinsame Bewerbung mit Berlin weiter Gestalt annehmen. Die Stadtpolitik hofft auf eine nachhaltige Förderung der Infrastruktur und des Breitensports.



