Frank Schneider, Chefreporter bei BILD, blickt auf 32 Jahre journalistische Arbeit im Bereich Innere Sicherheit zurück. Seit 1999 ist er für die Boulevardzeitung im Einsatz, mit Schwerpunkt auf dem Westen Deutschlands. Bei Terroranschlägen oder großen Kriminalfällen ist er jedoch auch europaweit unterwegs, etwa bei den Anschlägen in Paris, Brüssel, Manchester und Oslo.
Schwerpunkte: Extremismus, Clankriminalität und Prozesse
Bundesweit recherchiert Schneider vor allem zu extremistischer und terroristischer Bedrohung, Clankriminalität, Bandenkriegen und großen Prozessen. Sein Antrieb: exklusive Informationen und Nachrichten herauszufinden, schneller mehr zu wissen und aufzuschreiben als alle anderen. Als Reporter möchte er sachlich und klar verständlich ein Bild von der wachsenden Terror-Gefahr, Spionagebedrohungen und kriminellen Strukturen vermitteln, die für Staat und Demokratie am gefährlichsten sind.
Kritik an Politikern
Schneider legt nach eigenen Angaben sofort den Finger in die Wunde, wenn von Politikern Probleme und Fehler nicht erkannt oder bewusst vertuscht werden – gerade beim Thema Innere Sicherheit. Der gebürtige Gummersbacher, Jahrgang 1971, studierte nach dem Abitur in Essen Kommunikationswissenschaften. Seine journalistische Laufbahn begann 1992 beim Radio, 1996 absolvierte er ein Volontariat bei RTL. Ende 1999 wechselte er zu BILD und wurde 2001 Chefreporter. „Ich liebe meinen Beruf bis heute“, sagt Schneider.
Neueste Artikel
Zu seinen aktuellen Veröffentlichungen zählen Berichte über eine vermisste Schülerin (13), einen möglichen Terror-Sprengstoff im Bahntunnel in Völklingen mit einem Toten und vier Schwerverletzten, sowie Enthüllungen über falsche Polizisten, die Rentner betrügen. Weitere Themen: der Mord an Yosef (14) in NRW, bei dem die Polizei ein Kind (12) in Gewahrsam nahm, und der Fall Ariop A., der zehn Minuten auf sein Opfer wartete, Bier trank und dann Asal (18) vor die U-Bahn riss. Schneider berichtete auch über den Südsudanesen, der eine Iranerin vor den Zug zerrte, und die Plünderung eines syrischen Restaurants durch pro-kurdische Demonstranten, bei der mehrere Polizisten verletzt wurden.



