Unterirdische Waffenarsenale der Mullahs: USA zielen auf Irans geheime Raketenstädte
Im Januar 2025 veröffentlichte das iranische Regime Bilder von ranghohen Militärs in den langen Tunneln einer sogenannten Missile City, ohne jedoch den genauen Standort preiszugeben. Diese unterirdischen Anlagen, die als unzerstörbar gelten sollten, sind nun zum ernsthaften Problem für die Mullahs geworden. Bereits nach wenigen Tagen Krieg haben die USA und Israel gezielt die riesigen Tunnelkomplexe ins Visier genommen, in denen das iranische Militär Tausende von Drohnen und Raketen versteckt hielt.
Strategische Blockade der Tunneleingänge
Obwohl die Tunnel selbst nicht einfach zerstört werden können, wurden durch präzise Angriffe vielfach die Eingänge blockiert. Das bedeutet: Die Mullahs haben keinen Zugriff mehr auf ihr eigenes Kriegsarsenal. Das Vorgehen der Alliierten folgt einem klaren Muster: Kampfjets und bewaffnete Drohnen kreisen so lange über den unterirdischen Anlagen, bis Raketen-Lastwagen aus den Tunneln rollen – dann schlagen sie zu. Durch die Bomben werden die Tunneleingänge verschlossen, mitsamt der Raketen, die bis dahin unter der Erde lagerten.
Satellitenbilder aus den vergangenen Tagen zeigen deutlich Trümmer iranischer Raketen und mobiler Startfahrzeuge in unmittelbarer Nähe zu den Eingängen der Raketenstädte. Diese visuellen Beweise unterstreichen die Effektivität der Angriffe.
Drastischer Rückgang der Raketenstarts
Die Wirkung ist messbar: Laut dem US-Zentralkommando (CENTCOM) ist die Zahl iranischer Raketenstarts in den ersten vier Tagen nach Kriegsbeginn um beeindruckende 86 Prozent gesunken. Große Angriffswellen, wie sie in den initialen Phasen zu beobachten waren, sind deutlich seltener geworden. Dies könnte ein Indiz dafür sein, dass dem iranischen Militär die Raketen ausgehen.
Darüber hinaus haben die USA und Israel gezielt die Abschussrampen ins Visier genommen. Schätzungen zufolge sollen etwa 75 Prozent dieser Rampen zerstört worden sein. Experten betonen, dass diese Infrastruktur für den Iran noch kritischer ist als die reine Anzahl der Raketen. Ohne funktionierende Abschussrampen kann keine einzige Rakete abgefeuert werden.
Rasante Verknappung der Raketenbestände
Gleichzeitig sinkt die Zahl der verfügbaren Raketen rapide: Vor Kriegsbeginn verfügte Iran schätzungsweise über rund 2000 ballistische Mittelstreckenraketen. Dem Jüdischen Institut für Nationale Sicherheitsangelegenheiten zufolge sind davon nur noch 40 bis 340 übrig. Fachleute gehen davon aus, dass ein großer Teil der verbliebenen Mittel- und Kurzstreckenraketen in den iranischen Raketenstädten eingelagert ist.
Die Standorte dieser Anlagen sind den USA und Israel größtenteils bekannt, da sie seitdem das iranische Militär auf das Arsenal zugreifen muss, nicht länger geheim gehalten werden können.
Effektive Aufklärung und gezielte Schläge
Die weitgehend ausgeschaltete Flugabwehr ermöglicht es amerikanischen Aufklärungsflugzeugen in bestimmten Regionen, die bekannten Basen leicht zu überwachen. Angriffe erfolgen erst, wenn Aktivität festgestellt wird. Beispielsweise wurden nahe Schiras im Süden des Landes mehrere Basen getroffen. Satellitenfotos zeigen mobile Startgeräte, die aus einem Tunnel in eine Schlucht gefahren waren und zerstört wurden, bevor sie Raketen abfeuern konnten. Auch nahe Kermanschah an der Grenze zum Irak trafen US-Bomben den Eingang und die Zufahrtsstraßen einer Basis.
Propaganda und Realität
Um das eigene Arsenal an Bunkerbrechern zu schützen, konzentrieren sich die Angriffe laut Experten auf oberirdische Ziele. Denn was sich tatsächlich unter der Erde verbirgt, bleibt nach wie vor unklar. Im März 2025 hatte lediglich der Iran selbst ein Video aus einer angeblichen Raketenstadt veröffentlicht – ohne den Standort preiszugeben. Zu sehen sind ranghohe Militärs, die durch lange Gänge voller Raketen-Lastwagen gefahren werden.
Propagandabilder der staatlichen Nachrichtenagentur Fars auf Telegram zeigten Tunnel, in denen scheinbar unzählige Drohnen gelagert werden. Diese Darstellungen sollten der Abschreckung dienen, haben sich jedoch als wirkungslos erwiesen. Jetzt verfehlen diese Raketen auch ihren eigentlichen Zweck: das Regime der Mullahs durch militärische Schlagkraft am Leben zu erhalten.



