Silvretta-Hochalpenstraße bleibt bis 2030 gesperrt: Herber Rückschlag für Alpentourismus
Alpenstraße bis 2030 gesperrt: Rückschlag für Tourismus

Beliebte Alpenstraße bleibt bis 2030 gesperrt: Herber Schlag für Touristen

Partenen (Österreich) – Für Österreich-Urlauber gibt es eine enttäuschende Nachricht: Die berühmte Silvretta-Hochalpenstraße, einer der schönsten Alpenpässe, bleibt bis zum Sommer 2030 für den Verkehr gesperrt. Der Betreiber illwerke vkw hat diese langfristige Sperrung jetzt offiziell bestätigt.

Traumstraße mit atemberaubender Kulisse

Die 22,3 Kilometer lange Passstraße verbindet Partenen in Vorarlberg mit Galtür in Tirol und überwindet dabei fast 1000 Höhenmeter. Mit ihren 32 engen Kurven und der Passage über die Bielerhöhe auf 2032 Metern Höhe gilt sie als eine der spektakulärsten Alpenrouten. Obwohl sie verkehrstechnisch nicht die Hauptanreiseroute darstellt – sie ist traditionell nur in den Sommermonaten geöffnet –, zieht sie jährlich rund 400.000 Besucher an.

Nicht nur Motorsportfans, Motorradfahrer und Oldtimer-Liebhaber schätzen die kurvenreiche Strecke. Auch zahlreiche Touristen nutzen die Straße, um zu Wandergebieten zu gelangen und die atemberaubenden Ausblicke auf den majestätischen Piz Buin (3312 Meter) zu genießen.

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Erdrutsche als Ursache für Langzeitsperrung

Die Probleme begannen bereits 2024, als erste Erdrutsche die Straße unpassierbar machten. Nach weiteren Murenabgängen blieb die Silvretta-Hochalpenstraße auch 2025 geschlossen. Nun bestätigt der Betreiber, dass umfangreiche Sicherungsarbeiten notwendig sind, die sich über mehrere Jahre erstrecken werden.

„Nun ist geplant, die Silvretta-Hochalpenstraße in den nächsten Jahren umfassend abzusichern“, teilt illwerke vkw mit. Diese Arbeiten sind außerordentlich aufwendig und erfordern drei komplette Bausaisonen von 2027 bis 2029.

Wiedereröffnung erst 2030 geplant

Laut aktuellen Planungen könnte die beliebte Alpenstraße frühestens im Sommer 2030 wieder für den öffentlichen Verkehr freigegeben werden. Für Tourismusbetriebe und Besucher bedeutet dies eine langfristige Einschränkung. Viele Urlauber, die regelmäßig die Silvretta-Hochalpenstraße befahren, müssen sich nach Alternativen umsehen oder auf andere alpine Erlebnisse ausweichen.

Die Region verliert damit vorübergehend eine ihrer wichtigsten touristischen Attraktionen. Die wirtschaftlichen Auswirkungen auf lokale Unternehmen, die von den durchreisenden Touristen profitieren, sind noch nicht vollständig absehbar.

Für alle, die die spektakuläre Fahrt über die Silvretta-Hochalpenstraße erleben wollten, bleibt nur die Hoffnung, dass die Sicherungsarbeiten planmäßig verlaufen und die Straße 2030 tatsächlich wieder befahrbar sein wird.

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