Schneesturm in Tirol: Bergrettung holt elf bayerische Kinder und zwei Betreuer in Sicherheit
Bergrettung rettet 11 Kinder aus Schneesturm in Tirol

Dramatische Rettungsaktion in den Alpen: Elf Kinder aus Bayern aus Schneesturm befreit

In einer aufwändigen Rettungsaktion haben Einsatzkräfte am Montagabend eine Wandergruppe aus Bayern aus einem Schneesturm in Tirol in Sicherheit gebracht. Elf Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 15 Jahren sowie zwei junge Betreuer waren bei Reutte im Bezirk Reutte in eine gefährliche Situation geraten.

Notruf aus fast 1700 Metern Höhe

Der Alarmanruf erreichte die Rettungsdienste aus einer Höhe von etwa 1694 Metern über dem Meeresspiegel. Die deutsche Gruppe war zur Mittagszeit aufgebrochen, um zu einer Hütte zu wandern und dort mehrere Tage zu verbringen. Aufgrund eines plötzlich aufziehenden Schneesturms verzögerte sich der Aufstieg jedoch erheblich.

Nach mehr als fünf Stunden Marsch hatten die Wanderer ihr Ziel noch nicht erreicht. Die beiden Betreuer, 20 und 21 Jahre alt, entschieden sich an der geschlossenen Ehenbichler Raaz Alm, die Tour abzubrechen und den Notruf zu wählen. Die Polizei Tirol bestätigte diese Details am darauffolgenden Dienstag.

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Großangelegter Rettungseinsatz

Insgesamt 19 Mitglieder der Bergrettung, unterstützt vom Roten Kreuz und der Alpinpolizei, machten sich auf den Weg zu der in Not geratenen Gruppe. Mit speziellen Motorschlitten konnten alle elf Kinder und die beiden Betreuer sicher ins Tal gebracht werden. Gegen 23 Uhr waren alle Personen in Sicherheit.

Ein Beamter der Alpinpolizei kommentierte: „Zum Glück waren die Bayern weder verletzt noch unterkühlt. Die Gruppe war zwar gut ausgerüstet, doch die Wanderung wurde unzureichend geplant.“ Diese Einschätzung unterstreicht die Bedeutung einer sorgfältigen Tourenplanung in alpinen Regionen.

Übernachtung in Notunterkunft

Die geretteten Kinder wurden für die Nacht im Gemeindeamt Berwang in Tirol untergebracht. Das Rote Kreuz richtete dort Feldbetten ein, um eine angemessene Unterkunft zu gewährleisten. Die Aktion verlief trotz der widrigen Wetterbedingungen ohne ernsthafte Zwischenfälle.

Dieser Vorfall zeigt erneut, wie schnell sich die Situation in den Bergen ändern kann und wie wichtig professionelle Rettungskräfte für die Sicherheit von Wanderern sind. Die rechtzeitige Entscheidung der Betreuer, den Notruf zu wählen, wurde von den Einsatzkräften ausdrücklich begrüßt.

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