Bergrettung in Österreich zieht Deutschen aus 25 Meter tiefer Doline – Nur Schulterverletzung
Deutscher stürzt 25 Meter in Doline – Bergrettung rettet ihn

Bergrettung in Österreich zieht Deutschen aus 25 Meter tiefer Doline – Nur Schulterverletzung

Ein 66-jähriger Deutscher ist bei einer Skitour in Österreich etwa 25 Meter tief in eine Doline gestürzt und hat mit nur einer Schulterverletzung überlebt. Die Bergrettung Leogang spricht von großem Glück in diesem dramatischen Unfall, der sich in den Leoganger Steinbergen ereignete.

Rettungseinsatz mit Hubschrauber und 14 Bergrettern

Die Begleiter des Mannes alarmierten umgehend die Einsatzkräfte, nachdem der 66-Jährige in den Hohlraum gestürzt war. Insgesamt waren neben den Hubschrauberteams 14 Bergretter sowie die Alpinpolizei im Einsatz, um den Deutschen aus dem tiefen Loch zu ziehen. Weniger als drei Stunden nach dem Notruf konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden.

Der Unfall ereignete sich im Bereich der Passauer Hütte auf 2033 Meter Höhe im österreichischen Bundesland Salzburg. Der Mann wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus Zell am See geflogen, wo er medizinisch versorgt wurde.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Gefahr durch Dolinen im Schnee

Dolinen sind Löcher in der Landschaft, die besonders bei Schnee gefährlich sind, da der Hohlraum oft verdeckt sein kann. Der 66-Jährige hatte wohl bei einer Skitourenabfahrt die Doline übersehen, was zu dem lebensbedrohlichen Sturz führte. Die Bergrettung betont, dass solche Unfälle in den Alpen immer wieder vorkommen und die Einsatzkräfte regelmäßig mit ähnlichen Situationen konfrontiert sind.

Ein Einsatzleiter kommentierte: "Er hatte wirklich viel Glück", und verwies auf die zunehmende Hilflosigkeit am Berg, die oft unterschätzt wird. Trotz der Schwere des Sturzes blieb der Verletzte erstaunlich unversehrt, was die Rettungskräfte als außergewöhnlich bewerten.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration