Tödliche Lawine in italienischen Alpen: Zwei französische Skifahrer sterben
Lawine in Italien tötet zwei Skifahrer, ein weiterer schwer verletzt

Tödlicher Lawinenabgang in den italienischen Alpen fordert zwei Menschenleben

Im italienischen Aostatal hat sich am Sonntagvormittag gegen 11 Uhr ein tragisches Lawinenunglück ereignet, bei dem zwei französische Skifahrer ums Leben kamen. Ein weiterer Skifahrer wurde schwer verletzt und musste mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus nach Turin gebracht werden. Die Bergwacht konnte einen 31-jährigen Mann nur noch tot aus den Schneemassen bergen, ein etwa gleichaltriger Mann starb kurz danach. Der dritte Verunglückte, ein 35-Jähriger, befindet sich in kritischem Zustand.

Unglück abseits der präparierten Pisten

Die Lawine löste sich oberhalb des Ortes Courmayeur in einem Seitental, wo die Skifahrer abseits der markierten und präparierten Pisten unterwegs waren. Diese Gegend wird häufig für Abfahrten im Tiefschnee genutzt. Interessanterweise war die Lawinengefahr zum Zeitpunkt des Unglücks nicht als besonders hoch eingeschätzt worden, was die Tragödie noch unerwarteter macht. Nach Angaben der Bergwacht stammen alle drei Opfer aus Frankreich.

Weitere Lawinenereignisse in den Alpen und der Hohen Tatra

Dies ist nicht das einzige Lawinenunglück der letzten Tage. In der norditalienischen Region Trentino ging am selben Sonntag ebenfalls eine Lawine ab. Dort gelang es anderen Skifahrern glücklicherweise, eine verschüttete Person aus eigener Kraft aus den Schneemassen zu befreien. Seit Winterbeginn haben sich in den Alpen bereits mehrere tödliche Unglücke ereignet, bei denen auch Deutsche ums Leben kamen.

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Parallel dazu meldete die Nachrichtenagentur PAP ein weiteres tragisches Ereignis im slowakisch-polnischen Grenzgebirge Hohe Tatra. Nach einer intensiven Suchaktion von 59 Mitgliedern des polnischen Bergrettungsdienstes TOPR wurde ein vermisster Bergsteiger tot unter einer Lawine gefunden. Der Mann ist bereits der vierte Lawinentote in der Hohen Tatra innerhalb von nur neun Tagen. Zuvor waren auf der slowakischen Seite zwei ungarische Touristen und ein Tscheche bei Lawinenabgängen gestorben.

Hintergrund und aktuelle Entwicklung

Die Häufung von Lawinenunglücken in diesem Winter unterstreicht die Gefahren, die abseits der gesicherten Skipisten lauern. Trotz moderner Warnsysteme und Erfahrung können sich solche Tragödien schnell ereignen. Die Rettungsdienste in den Alpenregionen sind derzeit besonders gefordert, und Bergsteiger sowie Skifahrer werden dringend dazu aufgerufen, die aktuellen Warnhinweise strikt zu beachten und risikoreiche Abfahrten zu vermeiden.

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