Entspannung in München: Isar-Pegel sinkt nach Hochwasserwarnung deutlich
München: Isar-Pegel sinkt nach Hochwasserwarnung

Entspannung an der Isar: Hochwassergefahr in München gebannt

Nach den starken Regenfällen der vergangenen Tage gibt es nun Entwarnung für die bayerische Landeshauptstadt. Das Wasserwirtschaftsamt München hat am Dienstag, den 25. Februar 2026, mitgeteilt, dass sich die Hochwassersituation deutlich entspannt hat. Die Gefahr von Ausuferungen und Überschwemmungen besteht nicht mehr.

Pegel sinkt kontinuierlich

Der Wasserstand der Isar geht kontinuierlich zurück und wird nach Angaben der Behörden am frühen Nachmittag die Meldestufe 1 unterschreiten. Der Hochwassernachrichtendienst des Landesamtes für Umwelt in Augsburg bestätigt, dass vorläufig im Freistaat Bayern kein weiterer Niederschlag mehr zu erwarten ist. Zudem sei die Schneeschmelze in den Alpen nur gering ausgefallen.

Diese positiven Entwicklungen führen dazu, dass sich die Hochwasserwellen weiter abbauen können. Die Wassermassen werden über Main und Donau abfließen, was zu einer nachhaltigen Entspannung der Lage beiträgt.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Hintergrund der Hochwasserwarnungen

Die Regenfälle zum Wochenbeginn hatten in verschiedenen Regionen Bayerns zu erheblichen Herausforderungen geführt. Die Behörden hatten Hochwasserwarnungen herausgegeben, nachdem an etlichen Gewässern die Meldestufen eins und zwei erreicht wurden. In einigen Fällen wurde sogar die dritte Meldestufe überschritten.

Bei diesen Warnstufen können Felder oder einzelne Straßen überschwemmt werden, was zu Verkehrsbehinderungen und landwirtschaftlichen Schäden führt. Die Situation war besonders kritisch, da die Böden im Alpenvorland bereits wassergesättigt waren und die einsetzende Schneeschmelze in den Bergen die Wasserstände zusätzlich ansteigen ließ.

Erste Warnungen und Entwicklung

Bereits am 24. Februar hatte das Wasserwirtschaftsamt München eine düstere Prognose abgegeben. Die Warnsysteme wie "Katwarn" zeigten an, dass die Pegel an den großen Flüssen in Bayern noch längere Zeit erhöht bleiben würden. Am Dienstagnachmittag wurde dann am Pegel München/Isar die Meldestufe 1 überschritten, als der Wasserstand 241 Zentimeter erreichte.

Diese Warnstufe bedeutet für die Isar in München, dass kleine Überflutungen von Wiesen, Feldern oder Uferwegen möglich sind. Für Wohngebiete bestand jedoch meist keine akute Gefahr. Die Warnung war ursprünglich bis zum 25. Februar, 10 Uhr, gültig.

Empfehlungen der Experten

Das Wasserwirtschaftsamt hatte die Bevölkerung zuvor eindringlich geraten, sich über die aktuelle Wetter- und Hochwasserentwicklung zu informieren. Die Behörde betonte: "Achten Sie auf Ihre eigene Sicherheit! Halten Sie sich von Gewässern fern!" Zudem wurden Vorsorgemaßnahmen empfohlen, wie das Entfernen von Autos aus hochwassergefährdeten Bereichen und die Überprüfung von Schutzmaßnahmen.

Für die Zukunft wird erwartet, dass die Pegel an den großen Flüssen noch einige Zeit erhöht bleiben, während an den kleinen Gewässern im Alpenvorland nach dem Durchgang der Niederschläge wieder mit sinkenden Wasserständen zu rechnen ist. Die Niederschläge im Freistaat sollen im Laufe des Tages nachlassen, in den Alpen hingegen erst in der kommenden Nacht.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration