Sarah Ferguson in Österreich: Versteck in Luxus-Alpenresort während Epstein-Skandal
Wenn man sich vor den Nachwirkungen des Epstein-Skandals verstecken möchte, dann am besten in stilvollem Ambiente: Sarah Ferguson, eine britische Schlüsselfigur im Netzwerk des verstorbenen US-Milliardärs Jeffrey Epstein, ist erneut in den Schlagzeilen. Britische Medien haben sie diese Woche in Österreich gesichtet, wo sie sich in einem exklusiven Alpenresort aufhalten soll. Die Berichte werfen Fragen auf, insbesondere im Zusammenhang mit einem bevorstehenden Staatsbesuch von König Charles in den USA.
Sieben Monate Abwesenheit und ein teures Versteck
Sieben Monate lang war Sarah Ferguson, die Ex-Frau von Prinz Andrew, nicht öffentlich aufgetreten. Während der Druck auf sie anhält, in den USA über ihre Verbindungen zu Jeffrey Epstein auszusagen, hat die britische Boulevardzeitung The Sun sie nun in Österreich lokalisiert. Demnach hält sie sich in einem Alpenresort auf, dessen Zimmerpreise bei etwa 2000 Pfund pro Nacht liegen sollen. Die genaue Lage des Resorts wurde nicht preisgegeben.
Die veröffentlichten Bilder zeigen Ferguson mit Mantel und Baseballcap, was laut einer anonymen Quelle in The Sun darauf ausgelegt sei, möglichst unerkannt zu bleiben. „Die Gegend ist absolut wunderschön und die meiste Zeit sehr ruhig, daher ist dies der perfekte Ort für eine prominente Persönlichkeit wie sie, um sich zurückzuziehen, wenn es brenzlig wird“, zitiert die Zeitung die Quelle.
Politische Implikationen und historische Verbindungen
Sarah Fergusons mutmaßliches Versteckspiel hat eine deutliche politische Komponente. Sie gilt als eine der britischen Schlüsselfiguren im Epstein-Skandal, da sie sich offenbar erhebliche Geldsummen von dem US-Milliardär und Sexualstraftäter lieh. Bereits 2011 hatte sie in einem Interview zugegeben, 15.000 Pfund von Epstein angenommen zu haben. Im Jahr 2025 wurde eine E-Mail öffentlich, in der sie sich bei Epstein für eine öffentliche Distanzierung entschuldigte und ihn als ihren „größten Freund“ bezeichnete.
Die ehemalige Herzogin von York verlor im vergangenen Jahr ihren Titel, als das britische Königshaus auch ihrem Ex-Mann, Prinz Andrew, seinen Status aberkannte. Laut The Sun trat sie zuletzt am 16. September bei der Beerdigung von Katharine, der Herzogin von Kent, öffentlich auf. Anfang Februar musste sie aus der Royal Lodge in Windsor ausziehen, wo sie mit Andrew auch nach ihrer Trennung gelebt hatte.
US-Aussage und königliche Verwicklungen
US-Politiker haben Ferguson dem Bericht zufolge aufgefordert, vor dem Kongress über ihre „engen persönlichen und geschäftlichen Verbindungen“ zu Epstein auszusagen. Bislang habe sie nicht darauf reagiert. Statt sich dem Exil ihres Ex-Mannes auf dem königlichen Gut Sandringham anzuschließen, flüchtete Ferguson nach Österreich.
Der Zeitpunkt der Berichte ist pikant: In Kürze wird ihr Ex-Schwager König Charles zu einem Staatsbesuch in die USA aufbrechen. Kritik wurde laut, dass er sich dort nicht mit Missbrauchsopfern Epsteins treffen wird, was als Geste der Abbitte hätte dienen können. Der Monarch dürfte hoffen, dass das Epstein-Thema in der Versenkung verschwindet, doch durch Bruder und Ex-Schwägerin kocht es immer wieder hoch.
<3>Auswirkungen auf die KönigsfamilieDer Epstein-Skandal wirkt sich auch auf die Töchter von Andrew und Sarah Ferguson aus. Kürzlich verlor Prinzessin Eugenie ihren Posten bei einer Hilfsorganisation, was auf die anhaltenden Verwicklungen der Familie in den Skandal zurückgeführt wird. Diese Entwicklungen unterstreichen, wie tief der Skandal in die britische Königsfamilie hineinreicht und weiterhin für Schlagzeilen sorgt.
Insgesamt zeigt der Fall Sarah Ferguson, wie persönliche Krisen und politische Dynamiken in einem internationalen Skandal zusammenfließen, mit potenziellen Auswirkungen auf diplomatische Beziehungen und das öffentliche Image des Königshauses.



