Sarah Ferguson in Österreich: Ex-Herzogin versteckt sich in Luxus-Alpenresort vor Epstein-Aussage
Sarah Ferguson versteckt sich in Österreich vor Epstein-Aussage

Sarah Ferguson in Österreich: Ex-Herzogin versteckt sich in Luxus-Alpenresort vor Epstein-Aussage

Wenn man sich schon verstecken muss, dann wenigstens in stilvollem Ambiente: Sarah Ferguson, eine Schlüsselfigur im Skandal um den verstorbenen US-Milliardär Jeffrey Epstein, ist erneut in den Schlagzeilen. Die britische Boulevardzeitung The Sun berichtet, dass sich die Ex-Herzogin von York in einem exklusiven Alpenresort in Österreich aufhält, um einer geplanten Aussage in den USA zu entgehen.

Luxuriöses Versteck in den Alpen

Laut den Berichten soll sich Ferguson in einem Resort befinden, dessen Zimmerpreise bei etwa 2000 Pfund pro Nacht liegen. Die genaue Lage des Luxushotels wird nicht genannt. Die Bilder zeigen die ehemalige Adlige mit Mantel und Baseballcap, offensichtlich bemüht, unerkannt zu bleiben. Eine anonyme Quelle wird mit den Worten zitiert: "Die Gegend ist absolut wunderschön und die meiste Zeit sehr ruhig, daher ist dies der perfekte Ort für eine prominente Persönlichkeit wie sie, um sich zurückzuziehen, wenn es brenzlig wird."

Politische Brisanz und königliche Verwicklungen

Die Situation hat eine deutliche politische Komponente. Sarah Ferguson gilt als eine der britischen Schlüsselfiguren im Epstein-Skandal, da sie enge Verbindungen zu dem verurteilten Sexualstraftäter unterhalten haben soll. Bereits 2011 gestand sie in einem Interview, 15.000 Pfund von Epstein angenommen zu haben. 2025 wurde eine E-Mail öffentlich, in der sie sich bei Epstein für eine öffentliche Distanzierung entschuldigte und ihn als ihren "größten Freund" bezeichnete.

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Die Ex-Herzogin verlor im vergangenen Jahr ihren Titel, als das britische Königshaus auch ihrem Ex-Mann, Prinz Andrew, seinen Status aberkannte. US-Politiker haben Ferguson aufgefordert, vor dem Kongress über ihre persönlichen und geschäftlichen Beziehungen zu Epstein auszusagen. Bislang hat sie nicht darauf reagiert.

Zeitlicher Zusammenhang mit königlichem Staatsbesuch

Besonders pikant ist der Zeitpunkt der Enthüllungen. König Charles III., der Schwager von Sarah Ferguson, wird in Kürze zu einem Staatsbesuch in die USA aufbrechen. Kritiker bemängeln, dass er sich dort nicht mit Opfern von Jeffrey Epstein treffen wird. Die erneute mediale Aufmerksamkeit für Ferguson könnte den Epstein-Skandal während des Staatsbesuchs wieder in den Fokus rücken und damit ungewollte Publicity für das Königshaus generieren.

Persönliche Konsequenzen und familiäre Auswirkungen

Sarah Ferguson war zuletzt am 16. September bei der Beerdigung von Katharine, der Herzogin von Kent, öffentlich aufgetreten. Anfang Februar musste sie die Royal Lodge in Windsor verlassen, wo sie auch nach der Trennung von Prinz Andrew gelebt hatte. Statt sich dem Exil ihres Ex-Mannes auf dem königlichen Gut Sandringham anzuschließen, flüchtete sie nach Österreich.

Der Epstein-Skandal wirkt sich mittlerweile auch auf die nächste Generation aus: Die Töchter von Andrew und Sarah Ferguson, Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie, spüren die Auswirkungen der Affäre in ihrem öffentlichen Leben und beruflichen Engagements.

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