Brandenburgs Regierungschef setzt auf wirtschaftliche Stärkung als Koalitionsziel
In den laufenden Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und CDU in Brandenburg hat Ministerpräsident Dietmar Woidke die Ankurbelung der Wirtschaft als zentrales Thema benannt. Der SPD-Regierungschef betonte im Interview mit der Zeitung „Nordkurier“, dass das Land Brandenburg für wirtschaftliches Wachstum stehen solle. „Wir wollen, dass Brandenburg zu einer der erfolgreichsten Regionen Deutschlands aufsteigt“, erklärte Woidke mit Nachdruck.
Wirtschaft als Schlüssel für Zukunftsfähigkeit
Woidke sieht in der wirtschaftlichen Entwicklung den entscheidenden Faktor für die Zukunft des Landes. „Der wirtschaftliche Erfolg bestimmt, welche Mittel uns in Bereichen wie Bildung oder innere Sicherheit zur Verfügung stehen“, so der Ministerpräsident. Er verwies darauf, dass Brandenburg beste Chancen habe, sich zu einer Spitzenregion in Deutschland zu entwickeln. Besonders die verstärkte Zusammenarbeit mit Berlin in Wissenschaft und Forschung sei dabei ein wichtiger Baustein.
Koalitionsverhandlungen auf Zielgerade
Seit dem Bruch der bundesweit einzigen SPD/BSW-Koalition verhandeln die SPD unter Landeschef Woidke und die CDU unter Jan Redmann seit mehr als drei Wochen über ein neues Regierungsbündnis. Beide Parteien streben an, bis Ende Februar oder Anfang März einen Koalitionsvertrag vorzulegen. Woidke betonte, dass es dabei auch darum gehe, die bürgerliche Mitte des Landes zu stärken und im wirtschaftlichen Bereich neue Impulse zu setzen.
Der Regierungschef unterstrich, dass Brandenburg nicht nur für sich selbst, sondern auch als Teil Deutschlands wirtschaftlich vorankommen müsse. „Unsere Region hat das Potenzial, in Zukunft eine der erfolgreichsten, wenn nicht sogar die erfolgreichste Region in Deutschland zu werden“, so Woidkes optimistische Einschätzung. Die kommenden Wochen der Koalitionsverhandlungen werden zeigen, wie dieses ambitionierte Ziel konkret umgesetzt werden soll.



