Fliegerbombe unter Köhlbrandbrücke in Hamburg erfolgreich entschärft
Fliegerbombe unter Köhlbrandbrücke entschärft

Historischer Blindgänger unter Hamburger Brücke unschädlich gemacht

Im Hamburger Hafen ist eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg unter der Köhlbrandbrücke entdeckt und erfolgreich entschärft worden. Der Kampfmittelräumdienst konnte den 500-Pfund-Sprengkörper britischer Bauart gegen 21.00 Uhr unschädlich machen, nachdem er bei Sondierungsarbeiten in dem Industriegebiet gefunden wurde.

Eingriffe in den Verkehr und Betriebsabläufe

Für die Entschärfung des Blindgängers war die Köhlbrandbrücke am Abend für etwa eineinhalb Stunden vollständig gesperrt. Die Feuerwehr teilte mit, dass im Radius von 500 Metern umliegende Betriebe ihre Produktion anpassen mussten. Evakuierungen von Betriebsangehörigen oder Anwohnern waren jedoch nicht erforderlich, was die Maßnahmen erleichterte.

Regelmäßige Funde von Kriegsrelikten

Dies ist nicht der erste derartige Vorfall in dem Gebiet. Erst am 16. Juni vergangenen Jahres hatte der Kampfmittelräumdienst einen Blindgänger in der Nähe unschädlich gemacht, der damals 1.000 Pfund schwer war. Mehr als 80 Jahre nach Kriegsende werden in Hamburg noch immer Fliegerbomben entdeckt, die in den oft weichen Boden eingedrungen sind, ohne zu explodieren.

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Die Behörden stützen sich auf Luftbilder der Alliierten, die nach den Angriffen aufgenommen wurden, um gefährdete Bereiche zu identifizieren. Bei Bauarbeiten werden regelmäßig Sondierungen vorgenommen, um solche Funde zu vermeiden. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass Bomben unerwartet gefunden werden, was die anhaltende Gefahr aus der Kriegszeit unterstreicht.

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