Nächtlicher Dachstuhlbrand in Stralsunder Innenstadt
In der eiskalten Nacht zum Donnerstag ist in der Stralsunder Innenstadt der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses abgebrannt. Elf Menschen mussten bei frostigen Temperaturen ihre Wohnungen verlassen, wie das Polizeipräsidium Neubrandenburg mitteilte. Der Vermieter habe die Betroffenen kurzfristig anderweitig untergebracht. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.
Feuerwehr im Dauereinsatz
Die Feuerwehr wurde gegen 0.30 Uhr alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte am Brandort in der Mönchstraße eintrafen, brannte der Dachstuhl bereits in voller Ausdehnung. Zunächst wurden vier Bewohner des betroffenen Aufgangs aus dem Haus gebracht. Da nicht auszuschließen war, dass die Flammen auf den Nachbaraufgang übergreifen würden, wurde auch dieser vorsorglich evakuiert.
Die Löscharbeiten dauerten auch Stunden nach dem Ausbruch des Feuers noch an, wie eine Polizeisprecherin berichtete. Die Mönchstraße, an der das Haus steht, musste vorübergehend gesperrt werden. Aufgrund der eisigen Temperaturen gefror das Löschwasser auf der Fahrbahn, was die Arbeiten zusätzlich erschwerte.
Einsturzgefahr noch unklar
Es ist derzeit noch nicht abschließend geklärt, ob das Gebäude durch den Brand einsturzgefährdet ist. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen. Die Polizei und die Feuerwehr bleiben vor Ort, um die Situation weiter zu überwachen und die Sicherheit der Umgebung zu gewährleisten.
Der Vorfall unterstreicht die Herausforderungen für Rettungskräfte bei extremen Wetterbedingungen. Trotz der widrigen Umstände konnte eine größere Katastrophe verhindert werden, da alle Bewohner rechtzeitig in Sicherheit gebracht wurden.



