Fischland-Darß-Zingst: Familien-Radtour durch die Ostseeregion
Fischland-Darß-Zingst: Radtour für Familien

Die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst zählt zu den schönsten Urlaubsorten an der Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern. Mit sechs Millionen Übernachtungen im Jahr 2024 ist die Region äußerst beliebt. Neben dem feinen Sandstrand lockt der Nationalpark „Vorpommersche Boddenlandschaft“ Naturfreunde an, die ihn zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden. Mehrere Fahrradverleihe bieten auch E-Bikes an, und es gibt zahlreiche Ladestationen.

Start auf dem Deich von Zingst nach Prerow

Die Tour beginnt auf dem Deich von Zingst nach Prerow. Knapp sechs Kilometer geht es auf Asphalt geradeaus – ideal für Kinder, die auf das Rechtsfahrgebot achten müssen. Bei starkem Nordwestwind kann die Strecke jedoch lang werden.

Rast in Prerow und Weiterfahrt durch den Darßer Wald

In Prerow bietet der Spielplatz an der Seebrücke eine Pause. Wer möchte, kann mit dem Bus zurückfahren. Ein Abstecher zum Karikaturenfestival „Cartoonair am Meer“ lohnt sich. Gestärkt geht es in den Darßer Wald, der wie ein Urwald wirkt. Die Etappe endet mit einem Bad am Weststrand.

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Kleinere Kinder können hier umkehren; Familien mit älteren Kindern radeln weiter durch den Wald auf gut ausgebauten Wegen. Die Natur bietet Farne, Moose, Vögel und Gräser – zum Durchatmen.

Weiterfahrt nach Ahrenshoop und Born

Ausdauernde radeln bis Ahrenshoop, andere biegen zum Saaler Bodden ab und erreichen Born. Dort gibt es Reet-Häuser mit geschnitzten Darß-Türen, Minigolf und einen Kletterpark im Erlebnishof Gut Darß. Weiter geht es nach Wieck, wo ein Abstecher durchs Schilf zum Nationalpark führt. In der „Darßer Arche“ erwartet Besucher eine Ausstellung zur Tier- und Pflanzenwelt.

Rückweg per Schiff oder Rad

Zurück in Prerow können sportliche Familien auf dem Deich nach Zingst zurückradeln. Wer müde ist, nimmt das Schiff vom Prerower Hafen – das bietet Einblicke in die Flora und Fauna am Prerower Strom. Im Zingster Hafen locken Eis, Bowling, Minigolf oder Tennis.

Im „Experimentarium“ in Zingst können Wissbegierige Physik erkunden. Den Tag kann man beim Tanzen am Kurhaus ausklingen lassen – am besten mit dem Fahrrad.

Fazit: Perfekt für Familien

Die Radwege sind gut ausgeschildert und ausgebaut, mit Asphalt und Waldboden. Verleihstationen, Cafés, Toiletten und Strände säumen die Strecke. Wer keine Lust mehr hat, kann jederzeit abkürzen oder auf Bus oder Schiff umsteigen. Die Natur bietet Strand, Düne, Wald, Moor, Feld und Boddenlandschaft. Der größte Vorteil: Man kann jederzeit ans Wasser gelangen.

Weitere Touren: Fischland-Tour

Die 13 Kilometer lange Fischland-Tour führt ums Fischland und bietet Blicke auf den Bodden. Start ist am Hafen in Wustrow über Barnstorf und Niehagen nach Althagen. Hier lebten Künstler wie Gerhard Marcks und Fritz Koch-Gotha. Am Hafen von Althagen kann man pausieren. Die Route führt über den Hafenweg und die Bäderstraße zum historischen Grenzweg von Ahrenshoop, der einen Panoramablick auf die Ostsee bietet. Ein Abstecher zum Bakelberg (18 Meter) lohnt sich. Die Tour endet an der Wustrower Kirche, die früher als Orientierung für Seefahrer diente.

Radwegenetz und Orientierung

Das Radwegenetz umfasst Dutzende gut ausgebaute Wege. Wegweiser an Kreuzungen zeigen Entfernungen, und Regionalkarten an Hotspots helfen bei der Orientierung. Im Herbst lassen sich bis zu 60.000 Kraniche beobachten, und die Hirschbrunft am Darßer Ort ist ein Spektakel. Die Grenze zwischen Mecklenburg und Vorpommern verläuft durch Ahrenshoop – ein Insider-Tipp aus dem Buch „Fischland, Darß und Zingst für Klookschieter“ von Frank Burger.

Weitere Informationen gibt es beim Tourismusverband (Telefon 03821 - 889260) oder online.

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