Auf den Spuren von Erich Honecker: Urlaub am einsamen Drewitzer See in Mecklenburg-Vorpommern
Honeckers Jagdresidenz: Urlaub am Drewitzer See in MV

Ein besonderes Urlaubserlebnis: Auf den Spuren von Ex-DDR-Chef Honecker am Drewitzer See

Stille und Einsamkeit prägen den Drewitzer See in Mecklenburg-Vorpommern, ein Ort, der einst als Jagdresidenz für den früheren DDR-Staatschef Erich Honecker diente. Heute lockt das Gewässer Naturfreunde an, die Abgeschiedenheit und unberührte Landschaft schätzen. Weder Autos noch Motorboote sind hier erlaubt, was zu einer fast mystischen Ruhe führt.

Die historische Jagdresidenz: Von Honecker zum Van der Valk Naturresort

Erich Honecker besuchte seine Jagdresidenz am Drewitzer See nur selten, da er die Schorfheide bevorzugte. Das Anwesen, 1982 von Staatssicherheitschef Erich Mielke erbaut, liegt mitten in der Mecklenburgischen Seenplatte in einer atemberaubenden Einsamkeit. Nach der Wende nutzte das Christliche Jugenddorfwerk (CJD) das Gebäude für Berufsausbildungen, doch die Abgeschiedenheit erwies sich als Herausforderung für die jungen Leute. Heute beherbergt das Gelände das Van der Valk Naturresort Drewitz, das auf 14 Hektar Urlaub für Naturliebhaber bietet.

Naturschutzgebiet Drewitzer See: Ein Paradies für Ruhesuchende

Der Drewitzer See ist Teil des Naturschutzgebiets Drewitzer See mit Lübowsee und Dreiersee im Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide. Als kalkhaltiger Klarwassersee ohne direkte Verbindung zu anderen Gewässern stammt er aus einer eiszeitlichen Schmelzwasserrinne und wird von kalkreichem Grundwasser durchströmt. Mit einer Fläche von 6,9 Quadratkilometern ist er so groß wie der Müggelsee in Berlin. Besonders bemerkenswert ist die sensationelle Klarheit des Wassers, da Nährstoffeinträge von Feldern oder kommunale Abwässer fehlen.

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Anreise und Aktivitäten: Auto stehen lassen, Natur genießen

Erreichbar ist der Drewitzer See über die Bundesautobahn 19, Abfahrt Malchow. Parkmöglichkeiten gibt es in Nossentiner Hütte oder Sparow, von wo aus es nur wenige Minuten zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Badestelle am Südufer geht. Nur wenige versteckte Badestellen am Ostufer sind zugänglich, was die Einsamkeit bewahrt. Aktivitäten beschränken sich auf:

  • Wandern durch den umgebenden Wald
  • Radfahren auf ausgewiesenen Wegen
  • Baden an den abgelegenen Ufern

Dieser Geheimtipp kombiniert historische Spuren mit unberührter Natur und lädt zu einem besonderen Urlaubserlebnis ein.

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