Sanierung am Leuchtturm Kap Arkona verzögert sich weiter
Leuchtturm Kap Arkona: Sanierung weiter verzögert

Die Sanierungsarbeiten am Leuchtturm Kap Arkona auf Rügen verzögern sich weiterhin. Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Ostsee teilte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit, dass derzeit „leider kein verbindlicher Fertigstellungstermin“ genannt werden könne. Das Wahrzeichen an der Nordspitze der Insel Rügen ist bereits seit Anfang September des vergangenen Jahres für Besucher geschlossen.

Wetterkapriolen als Hauptgrund

Ursprünglich war geplant, die Besucherplattform des Turms hoch über der Steilküste zum Saisonstart im April wieder zu öffnen. Doch daraus wird nichts – vor allem aufgrund des Wetters. „Insbesondere die Witterungsereignisse im Februar haben dazu geführt, dass mehrere geplante Maßnahmen nicht wie vorgesehen durchgeführt werden konnten. Teilweise konnten Arbeiten zeitweise gar nicht oder nur sehr eingeschränkt erfolgen“, so das WSA. Auch aktuell bestünden weiterhin Einschränkungen durch die Witterung, sodass noch nicht alle vorgesehenen Arbeiten umgesetzt werden konnten.

Das WSA geht davon aus, dass in den kommenden drei bis vier Wochen noch kein Abschluss der Bauarbeiten erfolgt. „Erst in diesem Zeitraum kann ein konkreter Fertigstellungstermin absehbar werden.“

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Umfassende Sanierung des Seezeichens

Der 1905 in Betrieb genommene Leuchtturm Kap Arkona wird als Seezeichen für die Schifffahrt umfassend saniert. Die letzte Sanierung mit ähnlichem Umfang fand 1991 statt. Wind und Wetter in der exponierten Lage haben mit der Zeit für Schäden an dem unter Denkmalschutz stehenden Bauwerk gesorgt. Nun sind sowohl Stahlbau- als auch Mauerwerksarbeiten vorgesehen. Früheren Angaben zufolge sind 500.000 Euro für die Sanierung eingeplant.

Der Leuchtturm ist derzeit hinter einem Gerüst versteckt. Wann er wieder für Besucher zugänglich sein wird, bleibt ungewiss.

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