Nordischer Klang: 35. Festival startet in Greifswald mit 100 Künstlern
Das traditionsreiche Festival Nordischer Klang feiert in diesem Jahr sein 35. Jubiläum und startet am 8. Mai in der Hansestadt Greifswald. Das zehntägige Kulturhighlight präsentiert eine beeindruckende Vielfalt nordischer Musik – von Jazz über Pop bis hin zur Klassik. In diesem Jahr steht das Festival unter der besonderen Schirmherrschaft der Färöer-Inseln in Verbindung mit Dänemark, was die kulturelle Bandbreite zusätzlich unterstreicht.
Festivaleröffnung mit Jazzygold und umfangreichem Programm
Die Eröffnung des Festivals übernimmt am 8. Mai die gefeierte färöische Sängerin Jazzygold in der Greifswalder Stadthalle. Insgesamt werden mehr als 100 Künstler aus nordischen Ländern wie Finnland, Island und Estland ihr Können auf der Bühne zeigen. Die Veranstalter rechnen mit rund 9000 Besuchern, die die etwa 40 Veranstaltungen besuchen werden. Dies unterstreicht die wachsende Beliebtheit und Bedeutung des Festivals für die regionale Kulturlandschaft.
Nicht nur Musik: Actioncomedy und vielfältige Darbietungen
Das Programm des Nordischen Klangs geht weit über reine Musikdarbietungen hinaus. Ein besonderes Highlight ist die nonverbale Actioncomedy Tennis der dänischen Theaterkompanie Don Gnu, die am 14. Mai, Christi Himmelfahrt, in der Stadthalle aufgeführt wird. Die Show präsentiert Sport von seiner humorvoll-absurden Seite und erweitert das kulturelle Spektrum des Festivals. Organisiert wird das Event vom Institut für Fennistik und Skandinavistik der Universität Greifswald, das damit seine Expertise in nordischer Kultur eindrucksvoll unter Beweis stellt.
Das Festival Nordischer Klang festigt somit nicht nur Greifswalds Ruf als kulturelles Zentrum in Mecklenburg-Vorpommern, sondern bietet auch eine einzigartige Plattform für den künstlerischen Austausch zwischen Deutschland und den nordischen Ländern. Mit seiner Mischung aus etablierten und aufstrebenden Künstlern sowie innovativen Formaten wie der Actioncomedy setzt das Festival neue Akzente in der regionalen Festivallandschaft.



