Drei Verletzte bei Unfall auf schneeglatter Bundesstraße in Mecklenburg-Vorpommern
Unfall auf schneeglatter Straße: Drei Verletzte in Mecklenburg-Vorpommern

Schwerer Unfall auf schneeglatter Bundesstraße in Mecklenburg-Vorpommern

Im Südwesten Mecklenburg-Vorpommerns hat sich am frühen Morgen ein schwerer Verkehrsunfall auf einer schneeglatten Straße ereignet. Dabei wurden drei Personen leicht verletzt, und die Bundesstraße 191 musste für mehrere Stunden vollständig gesperrt werden. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf rund 100.000 Euro geschätzt.

Ursache: Schneeverwehungen von angrenzendem Feld

Laut Angaben eines Polizeisprechers war die Ursache des Unfalls starke Schneeverwehungen. Kräftiger Wind hatte Schnee von einem angrenzenden Feld auf die Bundesstraße 191 bei Spornitz im Landkreis Ludwigslust-Parchim geweht, was zu einer gefährlich glatten Fahrbahn führte. Ein 22-jähriger Autofahrer versuchte, auf dieser schneebedeckten Straße einen Lkw zu überholen, und kollidierte dabei frontal mit einem entgegenkommenden Pkw. In der Folge wurde auch der Lkw gerammt und erlitt Beschädigungen.

Folgen: Leichtverletzte und hoher Sachschaden

Alle drei beteiligten Fahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei sperrte die B191 umgehend, um die Unfallstelle aufzunehmen und die Fahrzeuge zu bergen. Die Sperrung dauerte mehrere Stunden an und führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in der Region.

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Weitere Glätte-Unfälle in der Region

Neben diesem schwerwiegenden Vorfall gab es im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Ludwigslust bis zum Nachmittag zwei weitere Unfälle aufgrund von Glätte. Diese ereigneten sich bei Boizenburg und bei Plau am See, blieben jedoch glücklicherweise auf Blechschäden beschränkt, ohne dass Personen zu Schaden kamen. Die Polizeipräsidien in Rostock und Neubrandenburg meldeten unterdessen kein erhöhtes Unfallaufkommen, was auf lokale Wetterbedingungen hindeutet.

Wetterlage: Kälte hält Mecklenburg-Vorpommern im Griff

Die Unfälle stehen im Zusammenhang mit der anhaltenden Kältewelle in Mecklenburg-Vorpommern. Bereits früh am Morgen waren Räum- und Streufahrzeuge im Einsatz, um die Straßen zu sichern. Dennoch führten die Schneeverwehungen und die daraus resultierende Glätte zu den beschriebenen Zwischenfällen. Die Polizei warnt weiterhin vor den Gefahren winterlicher Straßenverhältnisse und appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, besonders vorsichtig zu fahren.

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