Wal-Rettung vor Poel: Helfer setzen auf Spezialgurt
Wal-Rettung vor Poel: Helfer setzen auf Spezialgurt

Bei dem geplanten Rettungsversuch des Buckelwals vor der Insel Poel soll am Dienstag ein spezieller Gurt zum Einsatz kommen. Das gab die beteiligte Kleintierärztin Kirsten Tönnies bekannt. Der Gurt werde unter der Brust des Wals entlanggeführt, hinten um die Flipper geschlungen und dann von beiden Seiten von mehreren Helfern gezogen. So soll das Tier in Richtung eines Lastkahns, einer sogenannten Barge, geleitet werden.

Flexibler Gurt soll Panik vermeiden

Der Gurt sei breit und flexibel, erklärte Tönnies. Sollte der Wal während der Aktion in Panik geraten, könne eine Seite losgelassen werden, um das Tier nicht zu gefährden. Ziel ist es, den zwölf Tonnen schweren Meeressäuger in die Barge zu bringen, die als eine Art Schwimmbecken dient. Diese soll anschließend mit Wasser gefüllt von einem Schiff Richtung Nordsee gezogen werden.

Geänderte Rettungsstrategie

Ursprünglich war geplant, den Wal rückwärts mit Hilfe einer Plane in die Barge zu bugsieren. Nun soll er vorwärts in den Lastkahn bewegt werden. Zudem wird der Wal nicht direkt an seiner aktuellen Position aufgenommen, sondern durch eine Rinne zur Barge geleitet. Die Barge war am Montagnachmittag im Hafen von Wismar eingetroffen, wo weitere Vorbereitungen getroffen werden.

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