Wal vor Poel: Rettungsaktion mit Gurten und Lastkahn gestartet
Wal vor Poel: Rettungsaktion mit Gurten und Lastkahn

Vor der Insel Poel in der Ostsee hat eine aufwendige Rettungsaktion für einen gestrandeten Wal begonnen. Wie auf einem Livestream zu sehen war, bringen mehrere Helfer dem rund zwölf Meter langen Meeressäuger spezielle Gurte an, um ihn transportfähig zu machen.

Transport auf einem Lastkahn

Der Wal soll an Bord eines Lastkahns gebracht werden, der normalerweise für den Transport von Schiffen genutzt wird. Die Helfer haben eine Rinne im flachen Wasser geschaffen, durch die das Tier vorwärts in die sogenannte Barge geleitet werden soll. Von dort aus soll die Reise in die Nordsee führen.

Wal seit Wochen in der Bucht festgesetzt

Der Meeressäuger befindet sich bereits seit dem 31. März in der Bucht. Zuvor hatte er sich mehrmals im flachen Wasser nahe der Küste festgesetzt, konnte sich aber zwischenzeitlich immer wieder freischwimmen. Nach Angaben von Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) haben Tierärzte am Morgen einen guten Gesundheitszustand des Wals festgestellt. Die Atmung sei tief und ohne Geräusche gewesen.

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Die Helfer hoffen, dass der Transport mit dem Lastkahn erfolgreich verläuft und der Wal bald wieder in tiefere Gewässer gelangen kann.

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