Februar-Wetterbilanz: Von eisigen Tiefstwerten zu frühlingshaften Höchstwerten
Februar-Wetterbilanz: Extreme von Frost bis Frühling

Februar-Wetterbilanz: Von eisigen Tiefstwerten zu frühlingshaften Höchstwerten

Der Februar in Niedersachsen und Bremen präsentierte sich als ein Monat der markanten Wettergegensätze. Während zu Beginn und in der Mitte des Monats eisige Kältephasen dominierten, brachte das Finale unerwartete Frühlingswärme mit sich. Diese außergewöhnliche Entwicklung wurde durch Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) bestätigt, die sowohl Kälterekorde als auch einen deutlichen Temperaturanstieg dokumentieren.

Ein Monat mit ausgeprägten Temperaturkontrasten

In Bremen lag die Durchschnittstemperatur im Februar bei 2,0 Grad Celsius, was leicht über dem Referenzwert von 1,4 Grad liegt. Dennoch bestimmten winterliche Abschnitte über weite Strecken das Wettergeschehen. Besonders zu Monatsbeginn sowie erneut um die Monatsmitte sanken die Temperaturen deutlich unter den Gefrierpunkt. Am 15. Februar wurde mit minus 9,5 Grad der tiefste Wert des gesamten Monats gemessen. Erst in den letzten Februartagen setzte eine spürbare Erwärmung ein, die am 26. Februar mit 16,0 Grad ihren Höhepunkt erreichte.

Auch in Niedersachsen war der Monat zum Großteil winterlich geprägt. Die durchschnittliche Temperatur betrug 2,1 Grad und lag damit über dem Durchschnittswert von 1,1 Grad. Nach verbreitet kalten Tagen zu Monatsbeginn folgte um die Monatsmitte eine weitere Frostphase. Besonders kalt wurde es am 19. Februar in Lüchow im Wendland mit minus 15,0 Grad. Auch hier setzte sich erst zum Monatsende mildere Luft durch, die im Süden des Landes Höchstwerte um 18 Grad brachte.

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Viel Niederschlag und wenig Sonnenschein

Mit rund 50 Litern Niederschlag pro Quadratmeter fiel in Bremen etwa ein Viertel mehr Regen als im klimatologischen Mittel. Gleichzeitig zeigte sich die Sonne nur selten: Rund 40 Sonnenstunden bedeuten ein deutliches Minus gegenüber dem vorherigen Durchschnitt von 68 Stunden Sonne.

Die Niederschlagsmenge summierte sich in Niedersachsen auf rund 55 Liter pro Quadratmeter und lag damit ebenfalls etwa 25 Prozent über dem Durchschnittswert der letzten Jahre. Die Sonnenscheindauer blieb hier mit rund 50 Stunden ebenso spürbar unter dem klimatologischen Mittel von 66 Stunden.

Fazit: Ein Februar der Gegensätze

Insgesamt zeigt die Monatsbilanz einen Februar mit ausgeprägten Gegensätzen: längere frostige Abschnitte, trübe und feuchte Witterung – und zum Abschluss ein deutlicher Hauch von Frühling. Diese Wetterextreme unterstreichen die Variabilität des Klimas in der Region und bieten Anlass für weitere Beobachtungen in den kommenden Monaten.

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