Die Zeiten ändern sich, die Ostsee bleibt. Wenn die Flug- und Spritpreise anziehen, wie bisher in diesem Jahr, überlegen sich die Menschen eben doch, ob es unbedingt Dubai sein muss oder ob nicht auch Ahrenshoop oder Warnemünde genug Sonne und Frische zu bieten haben. Attraktive Alternativprogramme bei Regen inklusive.
Fernreisen verlieren ihren Reiz
Für die Hoteliers an der Ostsee und andere Tourismus-Profis ist das eine Riesenchance. Zumal Fernreisen durch Kriege und andere Krisen im Zeitalter von Trump und Co. auch in dieser Hinsicht merklich an Reiz verloren haben. Der Kitzel des Exotischen – in Krisenzeiten ziehen die Menschen Sicherheit und regionale Reize vor.
Dieser neue „Ostsee-Effekt“ sollte klug genutzt werden. Denn momentan sieht es nicht danach aus, dass die Welt in absehbarer Zeit wieder sicherer wird.
Ökologische Weitsicht ist gefragt
Dabei kann jedoch langfristig der ökologische Zustand der Ostsee nicht verdrängt werden. Nicht nur Menschen erwärmen sich wieder neu für die Ostsee – sie selbst tut dies seit Beginn der 2000er-Jahre leider auch. Nachhaltige Tourismuskonzepte verlangen deshalb eine komplexe ökologische Weitsicht.
Kriege und Krisen lassen sich nicht ignorieren. Der Klimawandel ebenfalls nicht. Davon sind wirklich alle betroffen.



