Freiberg erhält zentrales Bohrkernarchiv für sächsische Gesteinsproben
Zentrales Bohrkernarchiv entsteht in Freiberg

Freiberg erhält zentrales Bohrkernarchiv für sächsische Gesteinsproben

Die traditionsreiche Bergbaustadt Freiberg in Mittelsachsen bekommt ein neues, zentrales Archiv für geologische Proben. In dem speziellen Neubau sollen künftig viele Tausend Bohrkerne und Gesteinsproben aus ganz Sachsen sicher und systematisch gelagert werden.

Umfangreiche Sammlung an Kernmaterial

Das Archiv wird eine beeindruckende Sammlung beherbergen. Geplant ist die Unterbringung von rund 150 Kilometern Kernmaterial sowie etwa 12.000 einzelnen Proben. Diese umfangreiche Kollektion dokumentiert die geologische Vielfalt und die Bergbaugeschichte der Region.

Standort auf historischem Kasernengelände

Errichtet wird das neue Bohrkernarchiv auf dem Gelände der ehemaligen Jägerkaserne in Freiberg. Der Staatsbetrieb für das Immobilien- und Baumanagement in Sachsen (SIB) hat die Baupläne bekannt gegeben. Die Fertigstellung des Projekts ist für das Jahr 2027 vorgesehen.

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Investition in die geologische Infrastruktur

Die Gesamtkosten für den Bau und die Einrichtung des Archivs belaufen sich auf 22,5 Millionen Euro. Diese Investition unterstreicht die Bedeutung einer zentralen und modernen Lagerstätte für die wertvollen geologischen Zeugnisse Sachsens. Das Archiv wird nicht nur der Forschung, sondern auch der Dokumentation der langen Bergbautradition der Region dienen.

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