Tarifverhandlungen im ÖPNV Thüringen festgefahren - Keine Einigung in Sicht
ÖPNV Thüringen: Tarifverhandlungen festgefahren

Tarifverhandlungen im Thüringer Nahverkehr festgefahren

Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Nahverkehr mehrerer Thüringer Städte haben auch in der vierten Runde keine Einigung gebracht. Die Verhandlungen zwischen dem kommunalen Arbeitgeberverband und der Gewerkschaft Verdi sind derzeit vollständig festgefahren, wie beide Seiten in Erfurt mitteilten.

Angebot der Arbeitgeber und Forderungen der Gewerkschaft

Der Arbeitgeberverband, der die verschiedenen Verkehrsbetriebe vertritt, hat ein Angebot vorgelegt, das eine Tariferhöhung von 3,0 Prozent ab April 2026 und weitere 2,8 Prozent ab Januar 2027 vorsieht. Zusätzlich wurden Verbesserungen bei den Schichtzulagen für die Mitarbeiter angeboten.

Die Gewerkschaft Verdi hält dagegen an ihren Kernforderungen fest: Sie verlangt den Übergang zur 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich sowie für das laufende Jahr eine Entgeltverbesserung von vier Prozent. Derzeit arbeiten Bus- und Straßenbahnfahrer in Thüringen 38 Stunden pro Woche.

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Kein neuer Verhandlungstermin vereinbart

Nach dem ergebnislosen Treffen gingen die Tarifparteien ohne Vereinbarung eines neuen Verhandlungstermins auseinander. Dies unterstreicht die tiefe Kluft zwischen den Positionen und lässt wenig Hoffnung auf eine baldige Lösung des Konflikts.

Betroffene Regionen und Städte

Von den festgefahrenen Verhandlungen sind die Beschäftigten im öffentlichen Nahverkehr in folgenden Gebieten betroffen:

  • Weimar
  • Jena
  • Erfurt
  • Gera
  • Gotha
  • Mühlhausen
  • Kyffhäuserkreis
  • Unstrut-Hainich-Kreis
  • Weimarer Land

Die Situation bleibt angespannt, da beide Seiten bisher keine Annäherung erkennen lassen und der Ausgang der Verhandlungen weiterhin völlig offen ist.

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