Thüringen fördert gesellschaftliche Teilhabe durch Sport mit 300.000 Euro
Die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund erhält in Thüringen eine substanzielle finanzielle Unterstützung. Trotz angespannter Haushaltslage stellt das Land in diesem Jahr 300.000 Euro für entsprechende Projekte im Sportbereich bereit. Dies gab das Migrationsministerium in Erfurt bekannt.
Niedrigschwelliger Zugang zu Vereinsangeboten
Migrationsministerin Beate Meißner (CDU) betonte die Bedeutung des Engagements: „Wir unterstützen die Vereine dabei, Menschen mit Migrationshintergrund aktiv einzubinden und ihnen den Zugang zum organisierten Sport zu erleichtern.“ Das Projekt wird aus einer Kombination von Landes- und Bundesmitteln finanziert und zielt darauf ab, Barrieren abzubauen.
Konkret sollen folgende Maßnahmen umgesetzt werden:
- Spezielle Sportkurse für verschiedene Zielgruppen
- Frauensportgruppen zur Förderung der Teilhabe von Frauen
- Schwimmangebote und Fahrradlehrgänge für Sicherheit und Mobilität
- Angebote in Erstaufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften
Breites Netzwerk und gesellschaftlicher Zusammenhalt
Bereits mehr als 60 Partnervereine sind in die Integrationsarbeit eingebunden und werden durch ein Koordinationsnetzwerk unterstützt. Dieses Netzwerk soll die Zusammenarbeit optimieren und Ressourcen bündeln.
Der Fokus liegt nicht nur auf sportlicher Betätigung, sondern vor allem auf der gesellschaftlichen Teilhabe. Durch gemeinsame Aktivitäten sollen Menschen zusammengebracht und der soziale Zusammenhalt gestärkt werden. Die Initiative versteht sich als wichtiger Baustein für eine gelungene Integration in Thüringen.



