Die Ruhmeshalle des internationalen Basketballs hat ein neues Mitglied: Dirk Nowitzki wurde am Donnerstagabend im Berliner Kraftwerk in die FIBA Hall of Fame aufgenommen. Der 47-jährige Deutsche erhielt die höchste Auszeichnung des Weltverbandes für seine Verdienste um den Weltbasketball.
„Es ist eine absolute Ehre, heute hier zu sein“, sagte Nowitzki in seiner emotionalen Rede. Seine Eltern Helga und Jörg-Werner Nowitzki, seine Schwester Silke sowie sein langjähriger Mentor Holger Geschwindner waren ebenfalls anwesend. „In meinem Heimatland geehrt zu werden, bedeutet mir verdammt viel“, fügte er hinzu, nachdem ein anfänglicher Teleprompter-Ausfall ihn nicht aus der Ruhe brachte.
Bereits vor drei Jahren war Nowitzki in die prestigeträchtige NBA Hall of Fame aufgenommen worden. Mit den Dallas Mavericks gewann der gebürtige Würzburger 2011 die NBA-Meisterschaft und wurde 2007 zum wertvollsten Spieler der Liga gekürt. Insgesamt spielte er 21 Saisons für Dallas, wo er noch heute mit seiner Familie lebt.
Die Ehrung in Berlin würdigte besonders Nowitzkis Leistungen im deutschen Nationalteam. Zwischen 1997 und 2015 bestritt er 153 Länderspiele. Bei der Weltmeisterschaft 2002 führte er Deutschland zur Bronzemedaille, bei der Europameisterschaft 2005 gewann er Silber. „Das waren unglaubliche Erfahrungen. Und dass ich 2008 bei den Olympischen Spielen die Fahne tragen durfte, war das i-Tüpfelchen“, sagte Nowitzki im Vorfeld.
Neben Nowitzki wurden weitere Basketballlegenden in die FIBA Hall of Fame aufgenommen, darunter die US-Amerikanerin Sue Bird und der Türke Hedo Türkoğlu.



