Die San Antonio Spurs haben in der NBA-Playoffs den Titelverteidiger Oklahoma City Thunder ausgeschaltet und sich erstmals seit 2014 wieder für das Finale qualifiziert. Das entscheidende siebte Spiel der Western Conference-Halbfinalserie gewann das Team um Superstar Victor Wembanyama in Oklahoma City mit 111:103. Ab Mittwoch treffen die Spurs auf die New York Knicks, die seit 1999 nicht mehr im Finale standen.
Wembanyama zeigt sich emotional
„Auch wenn wir noch hungrig auf einen weiteren Titel sind, dieses Gefühl kann ich nicht erklären – es ist so stark“, sagte Wembanyama nach dem Spiel. „Wir wollen noch vier weitere Siege. Wir sind noch nicht fertig.“ Der 2,24 Meter große Franzose war mit 22 Punkten und sieben Rebounds der entscheidende Faktor für den Sieg. Auch Julian Champagnie trug 20 Punkte bei.
Wembanyama, der zum besten Spieler der Serie gekürt wurde, ließ nach dem Schlusspfiff seinen Emotionen freien Lauf. Mit Tränen in den Augen fiel er seinen Mitspielern in die Arme. „Wir hatten ein gutes Team, ein großartiges Team“, sagte Champagnie. „Wir wussten nie, ob wir so weit kommen würden, aber wenn man den besten Spieler der Welt hat, passieren eben Dinge.“
New York Knicks im Finale
Die New York Knicks stehen nach einer beeindruckenden Serie von elf Siegen in den Playoffs erstmals seit 1999 im Finale. Damals hieß der Gegner ebenfalls San Antonio. Ihren letzten Titel gewannen die Knicks 1973. In den Playoffs fegten sie sowohl die Philadelphia 76ers als auch die Cleveland Cavaliers um Nationalmannschaftskapitän Dennis Schröder mit einem Sweep aus der Halle. Für die Finalspiele ist nach eigenen Aussagen auch US-Präsident Donald Trump im Madison Square Garden eingeladen.
Oklahoma City trauert verpasster Titelverteidigung
Für Oklahoma City Thunder endete der Traum von der Titelverteidigung trotz einer starken Leistung von MVP Shai Gilgeous-Alexander, der 35 Punkte erzielte. Der deutsche Center Isaiah Hartenstein steuerte sieben Punkte bei.



