Wimbledon-Finale: Zverevs Knie-Verletzung nach Sturz – so ist der Stand
Zverevs Knie-Verletzung: So ist der Stand nach Wimbledon

Im Wimbledon-Finale zwischen Alexander Zverev (29) und Jannik Sinner (24) sorgte eine Szene im dritten Satz für Schrecken: Zverev rutschte beim Versuch, den Ball zu erreichen, aus, fiel auf den Rücken und fasste sich sofort ans rechte Knie. Die 15.000 Zuschauer hielten den Atem an. Sinner kam auf die andere Seite des Netzes, erkundigte sich nach Zverevs Befinden und half ihm auf. Der French-Open-Sieger konnte aufstehen und weiterspielen – jedoch nicht mehr mit voller Kraft.

Zverev verliert nach Sturz die Kontrolle

Nach dem Sturz gewann Zverev kein Spiel mehr im dritten Satz (3:6) und verlor auch den vierten Satz mit 4:6. Zuvor hatten beide Spieler je einen Tiebreak gewonnen. Zverev erklärte: „Ich hatte Mühe, mich beim Aufschlag abzudrücken. Also ging meine Aufschlaggeschwindigkeit zurück. Aber alles andere lief weiter gut. Ich bewegte mich gut von der Grundlinie und spielte von da aus gut. Aber beim Aufschlag hatte ich ein bisschen zu kämpfen.“ Seine schnelle Diagnose: „Vor zwei Jahren habe ich mir den Knochen angebrochen. Ich glaube nicht, dass es so schlimm ist, aber das Knie ist ein bisschen angeschwollen. Ich kann aber normal gehen. Da ist wohl wieder Knochen auf Knochen geprallt. Es ist wohl überdehnt.“

Untersuchung in den kommenden Tagen

Bereits 2024 in Wimbledon hatte Zverev sich in der dritten Runde gegen Cameron Norrie (30) am Netzpfosten verletzt, was zu einer starken Beeinträchtigung führte und ihn im Achtelfinale gegen Taylor Fritz (28) chancenlos ließ. Diesmal fühlt sich die Verletzung laut Zverev weniger schlimm an, dennoch wird er das Knie in den nächsten Tagen untersuchen lassen. Er plant, sich auf die US Open ab dem 30. August vorzubereiten, aber zunächst ein paar Tage freizunehmen.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Nächste Turniere und Stimmung nach Finalniederlage

Als Nächstes stehen die Masters-Turniere in Montreal und Cincinnati auf dem Programm. Zverev zeigte sich nach dem verlorenen Finale überraschend gelöst und konnte auf dem Platz bereits wieder lachen. „Diese Niederlage ist durch den Sieg in Paris hundertprozentig besser zu verkraften. Ich sitze hier und denke mir, ich habe ein fantastisches Match und ein fantastisches Turnier gespielt“, so der zweimalige Weltmeister. Nach der Partie und der Siegerehrung stattete Bundeskanzler Friedrich Merz (70) einen Besuch ab. Zverev berichtete: „Er kam in die Umkleide und wir haben ein bisschen geredet. Es war schön, dass er da war.“

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration