Felix Sturm verliert letzten Kampf nach umstrittener Entscheidung
Die Boxkarriere von Felix Sturm endet mit einem kontroversen Urteil. Der 44-Jährige verlor seinen letzten Kampf gegen den Polen Piotr Wilczewski durch eine umstrittene Punktrichterentscheidung. Sturm selbst zeigte sich empört: „Das war ein klarer Sieg für mich. Die Punktrichter haben mich bestohlen.“
20-Gramm-Wirbel vor dem Kampf
Bereits vor dem Kampf sorgte eine Gewichtsabweichung für Aufsehen. Sturm brachte 20 Gramm mehr auf die Waage als erlaubt. Der Kampf wurde dennoch genehmigt, nachdem eine finanzielle Einigung erzielt wurde. Sturms Trainer kritisierte die Aufregung: „20 Gramm sind kein Grund, einen Kampf zu gefährden. Felix war top in Form.“
Karriereende nach 20 Jahren Profiboxen
Mit 44 Jahren beendet Sturm seine aktive Laufbahn. Der gebürtige Leverkusener wurde 2003 Weltmeister im Mittelgewicht und verteidigte den Titel mehrfach. In seiner Karriere bestritt er 54 Kämpfe, von denen er 43 gewann (18 durch K.o.). Sein letzter Kampf bleibt jedoch von Kontroversen überschattet.
Reaktionen aus der Boxwelt
Prominente Boxpersönlichkeiten äußerten sich zu Sturms Karriereende. Arthur Abraham, ein langjähriger Weggefährte, sagte: „Felix war ein großer Kämpfer. Es ist schade, dass seine Karriere so endet.“ Auch Trainer Ulli Wegner zeigte Respekt: „Er hat viel für den deutschen Boxsport geleistet.“
Ausblick: Was kommt nach dem Boxen?
Sturm kündigte an, sich künftig als Promoter und Nachwuchstrainer zu engagieren. „Ich werde dem Boxsport erhalten bleiben. Die nächste Generation braucht Unterstützung.“ Ob er rechtliche Schritte gegen die Punktrichterentscheidung einleitet, ließ er offen.



