Kolbe: „In Berlin absoluter Touri“
Niklas Kolbe, Abwehrspieler von Hertha BSC, fühlt sich nach einem Jahr in der Hauptstadt immer noch nicht heimisch. „Tatsächlich bin ich in Berlin immer noch absoluter Touri, selbst nach einem Jahr. Ich bin in Charlottenburg, da kenne ich mich mittlerweile bisschen aus. Aber alles hinter dem Brandenburger Tor: Navi Touri, Vollgas. Die anderen Kieze kenne ich gar nicht so genau“, sagte der 29-Jährige im Podcast „Immer Hertha“ der „Berliner Morgenpost“.
Vom Dorf in die Großstadt
Seit Sommer 2025 trägt der Innenverteidiger das Trikot des Fußball-Zweitligisten. „Ich komme vom Dorf. Ich bin ja nicht nach Berlin gekommen, um schön zu leben, sondern um schönen Fußball zu spielen. Da sind alle Gegebenheiten da“, stellte Kolbe klar. Auf der Position des linken Innenverteidigers konkurriert der gebürtige Neuenbürger mit Marton Dardai.
Ungewöhnlicher Karriereweg
Seine Laufbahn verlief alles andere als klassisch: In jungen Jahren spielte er beim Karlsruher SC, wechselte dann zurück in die Heimat zum FC Nöttingen – und konzentrierte sich erstmal auf sein Bachelorstudium in „Einkauf und Logistik“. Noch vor drei Jahren kickte er in der Oberliga bei den Stuttgarter Kickers.
Ernährungsumstellung mit Hilfe der Freundin
„Am meisten habe ich mich in der Ernährung ändern müssen. Ich bin sehr, sehr anfällig für Softgetränke. Ganz schlimm. Das habe ich schon ordentlich anpassen müssen, dass einfach zu reduzieren und mich ausgewogener zu ernähren. Gott sei Dank, meine Freundin kann gut kochen“, berichtete Kolbe.



