„Bares für Rares“: Totenkopf-Humpen erzielt 400 Euro am 21. Juli 2026
Totenkopf-Humpen erzielt 400 Euro bei „Bares für Rares“

In der aktuellen Ausgabe von „Bares für Rares“ am Dienstag, dem 21. Juli 2026, sorgte ein rund 100 Jahre alter Totenkopf-Bierkrug für ein spannendes Bieterduell. Die Verkäuferin Moni brachte einen studentischen Humpen mit Schädelmotiv in die Sendung, der im Händlerraum letztlich für 400 Euro den Besitzer wechselte – exakt zum Schätzpreis.

Experten schätzen den Totenkopf-Humpen auf 400 Euro

Der Humpen, dessen Deckel aus Zinn besteht, stammt vermutlich aus den 1920er-Jahren und wird der Firma Ernst Bohne & Söhne aus Rudolstadt zugeschrieben. Da eine Herstellerkennzeichnung fehlt, datierten die Experten das Stück anhand des Designs. Die Verkäuferin hatte einen Wunschpreis von 300 Euro genannt, die Expertenschätzung lag bei rund 400 Euro. Im Händlerraum entwickelte sich ein längeres Bieterduell, bei dem die Gebote von zunächst 80 Euro schrittweise auf 400 Euro stiegen. Am Ende kam ein Verkauf zum Schätzpreis zustande.

Weitere Raritäten der Sendung vom 21. Juli 2026

Neben dem Totenkopf-Humpen präsentierte die Sendung mehrere andere bemerkenswerte Objekte. Ein Space-Age-Wecker von Staiger aus den 1970er-Jahren im typischen Space-Age-Design mit Handaufzug und leichten Gebrauchsspuren wurde auf 80 bis 120 Euro geschätzt. Ein historisches Schmuck-Ensemble aus Brosche und Ohrclips mit Emaille-Cloisonné, Perlen und Gold, datiert zwischen 1845 und 1860, erhielt eine Expertenschätzung von 1.400 bis 1.600 Euro.

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Ein weiteres Highlight waren getragene Boris-Becker-Tennisschuhe von Diadora, die mit einem signierten Foto des Tennisstars versehen waren. Die Schuhe, die einen persönlichen Bezug zu Becker aufweisen, wurden auf 400 bis 500 Euro geschätzt. Ein Amethyst-Collier aus dem späten 19. Jahrhundert, um 1890 datiert, mit Gold, Amethyst und Saatperlen, wurde als handwerklich hochwertig beschrieben und auf 800 bis 900 Euro taxiert. Ein Gemälde von Paul Kapell, Öl auf Leinwand mit einer weiblichen Figur auf einem Sofa, um 1910 eingeordnet, wurde auf 500 bis 700 Euro geschätzt.

Ob die Stücke verkauft wurden, zeigt die Sendung

Ob und zu welchen Preisen die weiteren Raritäten über den Händlertresen gingen, erfahren die Zuschauer in der heutigen Folge von „Bares für Rares“ im ZDF. Die Sendung bleibt eine feste Größe im öffentlich-rechtlichen Fernsehen und präsentiert regelmäßig skurrile, faszinierende und fragwürdige Fundstücke mit spannenden Herkunftsgeschichten.

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